Sepp Kusstatscher im Interview - Kernkraft = Umweltschutz?!

Intervista a Sepp Kusstatscher - energia nucleare = protezione dell'ambiente?!

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Wie beurteilst du die Aussage Kernkraft = Umweltschutz?!

Die Kernkraft als Umweltschutzmaßnahme zu bezeichnen, das ist die größte Gemeinheit und Verdrehung. Sicher, mit Kernenergie kann fossile Brennenergie eingespart werden und somit das Treibhausgas Kohlendioxid reduziert werden. Der Wechsel von Kohle und Erdöl hin zu Atomenergie würde aber vom Regen unter die Traufe führen. Vom Uranabbau bis zur Lagerung der Brennabfälle ist die Kernkraft überaus gefährlich und daher abzulehnen. Das Risiko der Betriebsunfälle wie z.B. 1986 in Tschernobyl darf nicht bagatellisiert werden.

 

Hanspeter Niederkofler im Interview - Salvun Antersasc!

Intervista a Hanspeter Niederkofler - Salvun Antersasc!

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Wie beurteilen Sie die Aktion des Dachverbandes, der Grünen und anderer Umweltschutzorganisationen am Samstag in Campill/Antersasc? War es ihrer Meinung nach ein Erfolg?

Ich denke schon, die Beteiligung war sehr rege und viele Leute haben die Gelegenheit genutzt, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen.

Welches Signal erhoffen sich die Teilnehmer von der Aktion?

Es soll vor allem ein Signal an die Politik sein, dass dieser und ähnlich gelagerte Fälle endlich ein Umdenken erfordern. Nicht jeder Ort verträgt eine Straße und nicht jede Art der "Erschließung" ist sinnvoll, schon gar nicht in einem Schutzgebiet der höchsten Kategorie.

 

Siegesdenkmal: Gedächntis statt Missbrauch!

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Wieder einmal gibt es Polemiken um das Siegesdenkmal in Bozen.
Wir Grüne erinnern daran, dass wir seit Jahren mit dem Vorschlag des Gedächtnisparcours in Bozen auf taube Ohren stoßen – dabei wäre dies der einzige Weg, Frieden mit dem Denkmal zu schließen. Der Sinn ist es, das Denkmal zu erklären...

 

Kommt die Rückkehr der „Kaste“ von Altpolitikern in Aufsichts- und Verwaltungsräten? - Il ritorno della „casta“

Mit einer versteckten Norm im Art. 9 des schon eingebrachten Omnibusgesetzes Nr, 66/2010 will die Landesregierung wohlsituierten Leibrenten-Beziehern den bereits gestrichenen Anspruch auf Vergütungen sichern! Damit sollen jene Privilegien wieder eingeführt werden, die vor knapp einem Jahr dank eines Gesetzes der Grünen gestrichen wurden.

Politici in pensione sistemati nei consigli di amministrazione: una norma “nascosta” nell’articolo 9 della prossima legge Omnibus (DLP nr. 66/2010) ripristina quei privilegi che solo un anno fa il Consiglio provinciale aveva cancellato grazie a una legge dei Verdi.

 

Salvun Antersasc!

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Am Samstag, den 28. August, folgten ca. 100 Interessierte, UmweltschützerInnen und MedienvertreterInnen, dem Aufruf des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz zu einer Pressekonferenz nach Kampill. Thema war die geplante Erschließung eines der letzten unberührten Dolomitentäler, dem Val de Antersasc. Nach kurzen Inforeferaten folgten ungefähr 65 AktivistInnen der Einladung zu einer Wanderung auf die nahegelegene Antersasc-Alm. Mit von der Partie waren auch unsere Grünen, die sich vor Ort ein Bild über die Lage und die Notwendigkeit einer 2,5m breiten Straße machten.

 

 

Intervista a Ricardo Dello Sbarba - Contributi della cooperazione internazionale in calo del 10%

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Secondo lei, in tempi di crisa, la quale non risparmia il nostro territorio, non sarebbe opportuno guardare prima a "noi" anziché spendere soldi pubblici per la cooperazione intenrazionale?

Noi Verdi ci siamo sempre battuti perché il Sudtirolo guardasse oltre il proprio ombelico e si facesse carico di una responsabilità verso gli altri popoli del pianeta. Ciò vale per l’ambiente e i cambiamenti climatici, come per la lotta alla povertà e per la pace. Dunque, proprio in un momento di crisi occorre più solidarietà da parte di questa Provincia così ricca e fortunata.

 

Brigitte Foppa im Interview - Zetazeroalfa neben dem KZ Bozen? Eine schlechte Wahl!

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Wie stehen Sie im Falle eines solchen Konzerts zum Thema Meinungsfreiheit? Sehen Sie in der Musik solcher Bands politisierende Tendenzen?

Meinungsfreiheit hat einfach Grenzen! Für mich hört sie immer da auf, wenn es in die Nähe von Faschismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Gewalt etc. geht. Wir könnten ja auch meinen, dass jede/r selber dafür verantwortlich ist, was er oder sie zu hören/lesen bereit ist, aber das ist mir zu wenig. Es gibt nämlich auch die Grenzen des "Sagbaren" - und die verschieben sich jedes Mal, wenn wir ein bestimmtes Wort hören. Wir gewöhnen uns dran und nehmen es in uns auf, gewollt oder ungewollt. Und die dahinter stehende Aussage gleich mit. Leider.
 

Irene Senfter im Sommerinterview
Intervista estiva ad Irene Senfter

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Wie steht es um die ökosozialen Bürgerlisten in Südtirol? Wachsen und gedeihen sie?

Die ökosozialen Bürgerlisten sind aus den Südtiroler Gemeindestuben nicht mehr wegzudenken. In einigen Gemeinden mussten im Mai 2010 zwar kleinere Verluste hingenommen werden, dafür konnten in anderen Gemeinden wie etwa in Jenesien oder Klausen neue Bürgerlisten aus dem Stand heraus beeindruckende Ergebnisse einfahren.

Wie entwickelt sich das Forum der Gemeinden im Allgemeinen?

Das Forum der Gemeinden geht, wenn ich richtig gerechnet habe, inzwischen in sein sechstes Jahr und entwickelt sich zunehmend zu einem tragfähigen Netz für die GemeinderätInnen der verschiedenen Dorf- und Bürgerlisten. In den regelmäßigen Treffen werden inhaltliche und formale Diskussionen geführt, und in der Zeit zwischen den Treffen gibt es regen Mail- und Telefonkontakt z.B. zum Austausch von Anfragen oder Beschlussanträgen.

 

02.08. - 22.08 Grünes Büro geschlossen - Ufficio Verde chiuso per ferie

geschlossenchiuso

Das Grüne Büro geht auf Urlaub. Vom 02.08. bis 22.08. bleibt es daher geschlossen. In dieser Zeit können Sie mit ihren Anliegen das Büro der Grünen Landtagsfraktion (Tel: 0471 946332) kontaktieren. 

L’ufficio verde va in vacanze. Perciò rimane chiuso dal 02.08. al 22.08. In caso di necessità potete contattare l'ufficio del gruppo verde in consiglio comunale (Tel: 0471 946332). 

 

Tourismusbilanz von LR Berger: Erfolg hat seinen Preis

Landesrat Berger hat heute mit der SMG-Spitze Positionen und Perspektiven des Südtirol-Tourismus analysiert: Die Erfolgsbilanz kann sich gewiss sehen lassen und erhebt die Branche zu einem bis jetzt noch krisenfesten Motor der Entwicklung. Im Gegensatz zu Nordtirol mit ca. 45 Mio. Nächtigungen stehen die 28 Mio. Südtirols für eine vergleichsweise maßvolle Entwicklung, die sich vorab auf Familienbetriebe konzentriert und Erträge nicht Konzernen und Großanbietern zuführt. Tourismus sichert Arbeitsplätze und Aufträge, die Erfolgsgeschichte hat allerdings auch ihren Preis:

 

Sozialnetz Südtirol trägt, aber strukturelle Maßnahmen gegen die chronische Zunahme von Armut und Arbeitslosigkeit sind notwendiger denn je

Landesrat Theiner und Abteilungsdirektor Tragust verweisen zu recht auf die Tragfähigkeit und zumindest mittelfristige Finanzierbarkeit des sozialen Netzes in Südtirol. Dennoch belegt die sprunghafte Zunahme der finanziellen Sozialhilfe um 23% und die Erhöhung ihres Gesamtbetrages von gut 10 auf knapp 16 Mio. € für rund 5.700 Personen in nur einem Jahr eine stark geschwächte und chronisch ausgehöhlte Einkommensbasis vieler Familien und Einzelpersonen.

 

Novellierung der Straßenverkehrsordnung: Kein großer Wurf, viel Repression, aber positiv ist das Null-Toleranz bei Jugend-Alkohol am Steuer.

Die Neufassung der Straßenverkehrsordnung ist ein mühsamer Kompromiss zwischen sinnvoller Kontrolle , Repression und absurden Ad-Hoc-Maßnahmen.

 

Sommerinterview mit Hanspeter Niederkofler
Intervista estiva a Hanspeter Niederkofler

 

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Wie schaut es in Bruneck aus? Ist das programmatisches Dokument des Bürgermeisters für die nächsten 5 Jahre ausreichend genug?

Das programmatische Dokument ist sehr vage in seinen Formulierungen und enthält kaum mehr als eine Sammlung an Gemeinplätzen und generischen Absichtsbekundungen. Wie es - wohl nicht nur in der Brunecker Gemeindepolitik - üblich geworden ist, werden die Entscheidungen Fall für Fall nach Gutdünken getroffen, "navigazione a vista", Programme und Planungsdokumente werden zwar erstellt, als Entscheidungsgrundlage dienen sie aber nur, wenn es gerade ins Konzept passt. Die nächsten 5 Jahre stehen im Zeichen der Nachhaltigkeit, steht z. B. in der Einleitung des Dokuments. Da sind wir natürlich einverstanden, aber ob das nicht nur schöne Worte sind, werden wir sehen, wenn konkrete Entscheidungen anstehen.

Anmerkungen oder Verbesserungen? Die wichtigsten Punkte in Ihren Augen?

 
Ende der Stierkämpf-Ära. Ein Umdenken hat begonnen.

 Die Grünen freuen sich über die Entscheidung des katalonischen Parlaments, die Stierkämpfe endlich abzuschaffen und fordern zu respektvollem Umgang mit Tieren jeder Art und artgerechter Tierhaltung auf.

 Stierkampf

Das Parlament von Katalonien hat am heutigen Mittwoch (28.07.2010) die Abschaffung des Stierkampfes beschlossen. Die Südtiroler Grünen werten das als Schritt in die richtige Richtung und freuen sich über diese doch knapp gefallene Entscheidung. Die Diskussion hat auch in Barcelona gezeigt, dass sich der Tierschutz nur schwer gegenüber falschem Traditionsbewusstsein und Zuchtlobbies behaupten kann. Dass es letztlich doch gelungen ist, die qualvollen Kämpfe der Vergangenheit anheim fallen zu lassen, freut uns Grüne und bestärkt uns in unserem Einsatz für Tierschutz und artgerechte Tierhaltung. Wir nutzen die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass auch in unserem Land nicht immer respektvoll mit Nutztieren umgegangen wird und dass es höchst an der Zeit ist, die Turbo-Tierzucht, weite Tiertransporte oder nicht artgerechte Fütterung zu überdenken.

 

Brigitte Foppa und Sepp Kusstatscher, Co-Landesvorsitzende Verdi Grüne Verc

 

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