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Zusammenleben und Integration

Auf der Grundlage der Südtirol-Autonomie konnte sich unser Land friedlich entwickeln, sodass die Rechte der SüdtirolerInnen aller Sprachgruppen respektiert werden. Meistens leben wir jedoch noch nebeneinander her und nicht wirklich zusammen.

Die Trennungslogik, die sich durch viele Felder von Politik und Gesellschaft durchzieht, ist nicht dazu geeignet, Konflikte zwischen den Volksgruppen zu überwinden – sie blendet sie vielmehr häufig nur aus. Nur das tägliche Miteinander, die häufige Begegnung und eine mehrsprachig ausgerichtete Schulbildung schaffen ein echtes und in die gemeinsame Zukunft gerichtetes Zusammenleben.

Wir Grünen sind Südtirols einzige politische Kraft, welche die Sprachgruppen übergreift. Menschen aller Sprachgruppen arbeiten zusammen am grünen Projekt – in der Gesellschaft, in den Institutionen und in der Politik, vor allem auch auf Gemeindeebene.

ANFRAGE ZUR SCHRIFTLICHEN BEANTWORTUNG Im Jahr 2018 wurde das Ex-Lemayr-Gebäude in der Avogadrostraße der neuen Bestimmung als vorübergehende Unterkunft für "richiedenti asilo vulnerabili" übergeben. Es wird von ASSB im Auftrag des Landes und der Gemeinde Bozen gehalten, Volontarius ist mit der Führung beauftragt worden.  Hier sind

Morgen, am 11. Juli 2019, wird in der 1. Gesetzgebungskommission der Grüne Gesetzentwurf „Recht auf Mehrsprachigkeit im Bildungssystem des Landes“, erstunterzeichnet von Brigitte Foppa, behandelt. Der Entwurf sieht die Einrichtung eines zusätzlichen Schulangebotes für Südtirol vor, in dem die Unterrichtssprache sowohl Deutsch als auch Italienisch

Jene Abgängerinnen und Abgänger der Freien Universität Bozen, die einen mehrsprachigen Studiengang besuchen, sollten mit dem Universitätsabschluss automatisch auch den Zweisprachigkeitsnachweis erhalten. So sah es der Beschlussantrag, den die Grüne Fraktion heute ins Plenum des Landtages brachte, vor. Dies würde eine Aufwertung der unibz bedeuten und

Pragmatische Lösungen müssen auch im Land von Proporz und Zweisprachigkeitspflicht denkbar sein. Es ist in den letzten Monaten und Wochen wieder hochgekocht, das Thema der Zweisprachigkeit in Südtirol. Die Tatsache, dass sich nicht genügend medizinisches Personal finden lässt, das qualifiziert und zugleich auch beider Landessprachen mächtig

„Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.“ – in diesem Zitat - immerhin Albert Einstein zugeschrieben – steckt viel Wahres: Denn oftmals verstecken wir uns hinter möglichst komplizierter Ausdrucksweise und vielen Fachbegriffen, wenn es auch einfacher gesagt wäre. Aus

Morgen, am Samstag, 30. März wird sich eine Gruppe Grüner AkivistInnen am Protest gegen den Internationalen Familienkongress beteiligen, der unter der Schirmherrschaft einiger öffentlicher Institutionen läuft und von Exponenten regierender Parteien unterstützt wird – u.a. von den Ministern Fontata, Salvini und dem Senator Pillon. Auch

Die unsäglichen Aussagen von Gemeinderat Kevin Masocco im Hinblick auf die „geile DJ zu vergewaltigen“ haben zu Recht einen Sturm der Entrüstung ausgelöst und sind auf das Schärfste zu verurteilen. Offen ist allerdings noch die Einordnung dieser Aussage. Denn es handelt sich bei Kevin Masocco nicht

BESCHLUSSANTRAG Trotz der Zweisprachigkeitspflicht in Südtirol klagen Bürgerinnen und Bürger, dass das Recht auf den Gebrauch der Muttersprache in der Praxis nicht immer berücksichtigt wird. Die Situation ist vor allem im Gesundheitsbereich problematisch, da die behandelten Themen oft sehr sensibel und emotional belastend sind. Diesbezüglich haben wir im

BESCHLUSSANTRAG Artikel 4 Absatz 2 des Gesetzes Nr. 91/1992 betreffend die neuen Bestimmungen zur Staatsbürgerschaft regelt den Erwerb der italienischen Staatsbürgerschaft vonseiten der neuen Bürgerinnen und Bürger. Gemäß dieser Bestimmung können Ausländerinnen und Ausländer, die in Italien geboren wurden sowie von Geburt bis zur Volljährigkeit ununterbrochen rechtmäßig in Italien