Dienstag den 24.7.2018 diskutieren die Grüne mit Thomas Waitz (Abgeordneter EU Parlament), Urban von Klebelsberg (30 Jahre lang Stiftsverwalter von Kloster Neustift) und Elda Dalla Bona (Gaslein – Gruppo di acquisto solidale) über die Zukunft der Landwirtschaft.

Die Frage lautet: Wie soll eine nachhaltige Landwirtschaft aus Sicht der Politik, der Produktion und des Konsums ausschauen?

Moderiert: Brigitte Foppa
Wo: Cusanus Akademie – Brixen
Wann: 24.7.2018 um 20:00 Uhr

Heute wurde im 1. Gesetzgebungsausschuss der Landesgesetzentwurf zum Ehrenamt behandelt. Es handelte sich dabei um Anpassungen an die staatliche Reform, die man durchaus mittragen kann.

Es ergab sich die Möglichkeit, auch das Thema der Freistellungen für Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen, die die ehrenamtliche Tätigkeit betreffen, aufzuwerfen. Die Abgeordnete Brigitte Foppa brachte einen entsprechenden Antrag ein. Dies der Wortlaut:

Nach dem neuen Artikel 10/ter des Landesgesetzes vom 1. Juli 1993, Nr. 11, in geltender Fassung, wird folgender Artikel eingefügt:

„Artikel 10/quater – Fortbildung und Ausbildungskurse –
1. Dem Landespersonal wird das Recht auf Sonderurlaube zuerkannt, um Ausbildungs- und Fortbildungskurse zu besuchen, die für die fachkundige und korrekte Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit nützlich und/oder notwendig sind.
2. Umfang der Kurse und Teilnahmemodalitäten werden mit Beschluss der Landesregierung festgelegt.“

Die Diskussion im Ausschuss kreiste wie üblich um die so genannten „privilegierten Landesangestellten“, und darum, wie viel „Missbrauch“ dann wohl damit getrieben würde (etwa laut Sepp Noggler). Unterstützt wurde der Antrag von den SVP-Abgeordneten Amhof und Stirner. Somit hätte er beinahe eine knappe Mehrheit gefunden (Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme der Präsidentin bekanntlich doppelt).

Da aber Noggler, Tschutschenthaler, Urzi und Oberhofer dagegen stimmten und Dellemann und Atz Tammerle sich enthielten, war das Ergebnis 3:4:2 nicht ausreichend fürs Durchkommen.

Die Befürchtung, dass die Landesangestellten die Fortbildung für ihr Ehrenamt für eine Shoppingrunde missbrauchen könnten (wie es im Pausengespräch zu hören war), kann aufgegeben werden.

Nach realistischer Einschätzung von BBT-Vorstand Konrad Bergmeister wird der Rechtsstreit um das 18 km lange Baulos Pfons-Brenner zwischen dem siegreichen Baukonsortium Porr AG-Condotte und seinem Gegner Strabag die voraussichtliche Eröffnung des Tunnels, die seit einiger Zeit auf das Jahr 2027 anberaumt war, wohl bis zum Jahr 2029 verzögern. Wir Grüne stehen dem BBT und seinen Auswirkungen skeptisch bis ablehnend gegenüber, da Bauzeit, Kosten und Verlagerungseffekte allzu vielen Risiken unterliegen und sehen uns in unserer Einschätzung bestätigt.

Zur Erinnerung: Noch im Mai 2006 wurde die BBT-Fertigstellung offiziell auf das Jahr 2015 prognostiziert und es war dem damals neu ernannten Vorstand Bergmeister positiv anzurechnen, dass er mit der sofortigen Verschiebung des Eröffnungstermins auf 2022 Realismus einkehren ließ. Dann stand das Jahr 2027 im Raum, das als Fertigstellungstermin jetzt wieder auf 2029 korrigiert wird.

Indessen aber wächst die Transit-Belastung der Menschen entlang der Brennerautobahn und Staatsstraßen ins Ungemessene. Der Erlass der Konzession für die Brennerautobahn A 22 (für Sommer angelkündigt) wird dann zum Prüfstein der Südtiroler Landesregierung werden: LH Kompatscher hat für diesen Fall ein LKW-Transitverbot auf der Staatsstraße angekündigt, ebenso die schrittweise Anhebung der Korridormaut. Da der BBT immer weiter in die Ferne rückt, werden konkrete Maßnahmen umso notwendiger.

 

Bozen, 09.07.2018

Landtagsabgeordnete
Hans Heiss
Brigitte Foppa
Riccardo Dello Sbarba

Schade für die Lehrerschaft Südtirols:

Knapp, aber leider doch ist die Einführung des 500-Euro-Bonus (Link zum Beschlussantrag) für den Ankauf von Unterrichtsmaterialien, PC-Zubehör und für den Besuch von Kulturveranstaltungen heute im Landtag gescheitert. 14 Ja gegen 15 Nein machten am Ende den Unterschied.

Im restlichen Italien wurde die 500-Euro-Kreditkarte („Carta del docente“) mit dem Gesetz „Buona Scuola“ 2015 eingeführt. Lehrpersonen können damit in bestimmten Geschäften und Einrichtungen bis zu 500 Euro pro Jahr in ihre Qualifikation investieren. Auch wenn in Südtirol das Fortbildungsangebot sehr viel reichhaltiger ist als im restlichen Staatsgebiet, hätte die Annahme des Antrags eine wichtige Unterstützung der Arbeit der Lehrpersonen bedeutet. Nicht umsonst hatten alle Kräfte der politischen Minderheiten geschlossen den Antrag mitgetragen.

Er wurde zwar abgelehnt, hat aber ganz offensichtlich bewirkt, dass die Landesregierung zumindest erwägt, einen Bonus für den Ankauf von Hard- und Software zu gewähren. Wir nehmen an, vor den Wahlen.

Brigitte Foppa, Riccardo Dello Sbarba, Hans Heiss

Anfrage zur schriftlichen Beantwortung

RFI stellt an Mittsommertagen Zugverkehr ein: Wie gut laufen die Vorbereitungen?

RFI ist stets für Überraschungen gut: Kurz vor Beginn der Sommersaison teilt der Netzbetreiber mit, dass wegen dringender Instandhaltungsarbeiten zwischen Brenner und Trient vom 10. bis 15. August kein Zugverkehr stattfinden wird, weder für Güter noch für Passagiere. Zwar ist die Schließungszeit nur kurz bemessen, etwa im Vergleich mit der Sperre im nördlichen Wipptal, wo zwischen Brenner und Innsbruck 2012 Monate lang kein Zugverkehr lief. Dennoch stellt sich die Frage nach zeitgerechter und zielgruppengenauer Information und nach den Ersatzdiensten.

Denn in der Ferragosto-Woche ist zwar das Pendleraufkommen schwächer, aber der Urlauberverkehr umso intensiver, sodass zu fragen ist, wie Reisende und Pendler zeitgerecht darüber informiert werden; dass sie ab Brenner bzw. Trient umzusteigen haben und mit allfälligen Verzögerungen im Straßenverkehr rechnen müssen.

Auch sind die Angebote des Schienenersatzdienstes noch nicht publik, sodass ein Informationschaos zu befürchten ist, falls nicht zeitgerecht alternative Fahrpläne veröffentlicht werden. Daher ist zu hoffen, dass RFI seinem häufig genutzten Spitznamen „Restlos Fehlende Information“ diesmal nicht entspricht.

Daher richten wir folgende Anfrage an die Südtiroler Landesregierung:

  • Wann ist die zuständige Abteilung Mobilität von der Schließung informiert worden?
  • Auf welcher Ebene und von wem wird die notwendige Information ausgegeben?
  • Wer übernimmt die Einrichtung des Schienenersatzdienstes, muss eine Ausschreibung erfolgen?
  • Wer trägt die Kosten des Schienenersatzdienstes?

 

Landtagsabgeordnete

Hans Heiss

Riccardo Dello Sbarba

Brigitte Foppa

 

Bozen, 29. Juni 2018

Nach dem zaghaften Versuch 2017, einer Uralt-Forderung von Umwelt- und HeimatschützerInnen nachzukommen und den lärm- und abgasgeplagten Dolomiten ein wenig Verkehrsberuhigung zu gönnen, kommt heuer ein lauer Kompromiss. Vom 23. Juli bis 31. August folgt eine grundsätzliche Schließung zwischen 9.00 und 16.00 Uhr, die zwar Kontingentierungen vorsieht, aber wohl niemanden abweist, zusätzlich gelockert durch viele Ausnahmen. Das 2017 zaghaft beschrittene Projekt einer Schließung an einem Wochentag läuft als Alibihandlung weiter, um den Widerstand der Wirtschaftstreibenden abzumildern, der im Vorjahr auch prompt gekommen ist und im Wahljahr besonders gefürchtet wird.

Die Natur begnügt sich aber nicht mit Halbheiten oder Viertellösungen. Nach der ersten Testphase wäre es fällig gewesen, wirkungs- und sinnvolle Folgemaßnahmen zu setzen. Dies hätte bedeutet, die Passsperre auszudehnen, in einem Ausmaß und einer Form, um eine wirkliche Umsteuerung des Dolomitentourismus zu ermöglichen. Nur dann, wenn kein Ausweichen auf andere Tage oder Routen möglich ist, werden sich Gäste für eine andere Urlaubsgestaltung entscheiden. Dies wieder kann die Touristiker dazu ermutigen, auf nachhaltige Angebote umzurüsten. Nur so werden auf lange Sicht alle zu gewinnen haben: Landschaft, Natur, Einheimische und Gäste. Aber der Tourismus in Südtirol betet nur ein Mantra herunter: Wachstum ohne Grenzen, koste es, was es wolle.

Für echten Fortschritt hätte es aber ein mutiges Gesamtkonzept und breite Schultern der Verantwortlichen gebraucht, um dies auch politisch voranzutragen. Wir hätten uns solche Schritte von Landesrat Theiner erwartet – in seiner letzten Amtsphase kann er sich das auch leisten.

Die minimalistischen Sperrungen wirken wie die berühmte weiße Fahne gegenüber dem anhaltenden Verkehrsdruck. Und sie machen deutlich, mit wie wenig Mut diese Landesregierung auch dazu bereit sein wird, dem weiteren Wachstum der Transitlawine entgegen zu treten.

Bozen, 23.06.2018

Landtagsabgeordnete

Hans Heiss
Brigitte Foppa
Riccardo Dello Sbarba

ANFRAGE:

Salvini-Vorschlag zur Erfassung von Angehörigen der Sinti und Roma: Wer soll allfällige Erhebungen durchführen?

In stetem Bemühen um „volksnahe“ Polarisierung hat Innenminister Salvini den Vorschlag aufs Tapet gebracht, die in Italien ansässigen Roma und Sinti nach Zahl und Nationalität zu erfassen, um sie bei fehlender italiensicher Staatsbürgerschaft u. U. auch in ihre Herkunftsländer abzuschieben. Diese Maßnahme in rassistischer Tradition scheint nur einer von vielen Schritten auf dem Wege der Diskriminierung der italienischen Gesellschaft nach vielfältigen Scheidelinien: nach Staatszugehörigkeit, Hautfarbe, Migrationshintergrund oder Religionszugehörigkeit. Da im Lande selbst allenfalls das Landesinstitut für Statistik gemäß LG 12/1996, Art. 9 solche Erhebungen mit Unterstützung der Gemeinden leisten könnte, sollte vorab Sorge getroffen werden, im Wege und im Sinne der Autonomie entsprechende Zählanordnungen und–aktionen auf Landesebene vorsorglich zu unterbinden und einen Riegel vorzuschieben.

Daher richten wir folgende Anfrage an die Südtiroler Landesregierung:

  1. Wer sollte auf Landesebene die Erfassung von Gruppen wie Sinti und Roma vornehmen?
  2. Kann das Land Südtirol im Wege der Autonomie ausschließende Zuständigkeiten geltend machen und entsprechende Anordnungen nicht durchführen?

Bozen, 19. Juni 2018

Hans Heiss
Riccardo Dello Sbarba
Brigitte Foppa

 

Einen Dank an Felix von Wohlgemuth für seinen Online-Kommentar und Leserbriefbeitrag in den „Dolomiten“ (22. Juni 2018, S. 8).

Der gleichberechtigte Platz von Frauen in der Gesellschaft ist immer noch alles andere als selbstverständlich. In Europa zeigt sich sogar zunehmend eine neue Rückwärtsgewandtheit und die Infragestellung hart erkämpfter Rechte. Dass die Geschlechtergerechtigkeit von Frauen und Männern auch in Südtirol noch fern ist, zeigen drei aktuelle Beispiele aus dem Landtag und dem Regionalrat.

  1. Erst diese Woche wurde im Landtag das Gesetz zur „Sozialen Landwirtschaft“ angenommen. Einer unserer 21 Änderungsanträge betraf die Vertretung von Frauen (den Bäuerinnen!) im Fachbeirat für die „Soziale Landwirtschaft“: er wollte festlegen, dass unter den 2 Bauernvertretern eine Frau ist. Der Vorschlag wurde abgelehnt.
  2. Im April kam das Landeshöfegesetz in den Landtag. Wir forderten im Hinblick auf die Zusammensetzung der Höfekommissionen, dass für den Vorsitz und dessen Ersatz zwei Personen vorgeschlagen werden, eine Frau und ein Mann. Außerdem schlugen wir eine Drittelquote bei der Gesamtheit der Präsidentschaften vor. Die Anträge wurden abgelehnt.
  3. Im Regionalrat legten wir einen Gesetzentwurf für mehr Geschlechtergerechtigkeit bei der Listenerstellung für die Gemeinderatswahlen vor. Mindestens ein Drittel der effektiven KandidatInnen auf den Gemeinderatswahllisten sollte dem unterrepräsentierten Geschlecht angehören. Bisher wird die Quote von ein Drittel auf die insgesamt mögliche Höchstzahl von Listenplätzen berechnet. Im Gesetzgebungsausschuss des Regionalrats wurde das Vorhaben abgelehnt. In dieser Woche hat die Diskussion des Gesetzentwurfs im Regionalrat selbst begonnen und wird im Juli fortgeführt.

Die ernüchternden Abstimmungsergebnisse sind der Position der Landesregierung und der Rechtsopposition geschuldet. Sie zeigen auf, dass wir von einer gerechten Aufteilung der Verantwortung für das Gemeinwesen meilenweit entfernt sind. Die meisten Männer in Landtag, Regionalrat, Gesetzgebungsausschuss sind sich nicht zu schade, immer wieder die Macht der männlichen Mehrheit (25:10) auszuspielen – leider auch mit tatkräftiger Unterstützung mancher Kollegin. Es ist schon beeindruckend kleingeistig, wie mann sich an jeder noch so unbedeutenden Gremienpräsenz festkrallt. Großzügigkeit, Offenheit, ein moderner Geist der Gleichheit zwischen Mann und Frau… haben in unserem Land zunehmend Seltenheitswert.

Bozen, 15.06.2018

Brigitte Foppa, Hans Heiss, Riccardo Dello Sbarba

 

Bauernbund Frauen Vertretung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertretung Sozialberufe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertretung Sozialgenossenschaften:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertretung Sozialdienste:

Der mit Erwartungen überfrachtete Transit-Gipfel in Bozen ist beinahe geplatzt: Forderungen wie die maßvoll angesetzte Korridormaut und das Akzeptieren der Blockabfertigung durch alle Teilnehmer waren bereits zu viel, sodass wichtige Gesprächspartner wie Bayern bockten und Tirols Landeshauptmann Platter mit Verkehrslandesrätin Felipe den Gipfel demonstrativ verlassen hat. Zu recht haben sie darauf bestanden, neben dem Brenner-Memorandum ein Zusatzprotokoll mit LKW-Obergrenze und Blockabfertigung zum Schutz der Bevölkerung einzubringen.

Der Ausgang des Treffens hat gezeigt, wer letztlich das Sagen hat: Wirtschaftswachstum und freier Warenverkehr, während Gesundheit der Anwohner und Bürger**innen der befahrenen Regionen zweitrangig sind. Erkenntnisse und Warnungen von Ärzten, Umweltorganisationen und Betroffenen wiegen kaum gegen den Druck der Frächter. Sie haben in Italien in der Lega eine verlässliche Stütze gewonnen. Sie folgt offenbar dem Leitspruch: Freie Fahrt für den Waren- und Individualverkehr, dafür blockierte Häfen für Menschen in Seenot.

Dabei sind Blockabfertigung, beantragte Erhöhung der Niedrigmaut südlich des Brenners und Ende des Billigdiesels im Norden nur das Minimum, grundlegend bleiben der Stopp des Umwegverkehrs und die Einführung einer LKW-Obergrenze, die alle drei Landeshauptleute für notwendig erachten – im Sinne der Gesundheit der AnwohnerInnen, aber auch gegen die Überlastung der Autobahn.

Nun braucht es mehr denn je Druck und Stimme der Bürgerinnen und Bürger, geht es doch um ihre Gesundheit und Lebensqualität. Das von allen Regierungschefs bis auf LH Platter unterfertigte Brennermemorandum ist ein kleiner Fortschritt, mehr zaghaftes Signal als Stoppschild gegen die Transitlawine. Der demonstrative Akt von LH Patter und LR.in Felipe hat gezeigt, wie viel noch zu tun bleibt.

Hans Heiss

Brigitte Foppa

Riccardo Dello Sbarba

Bozen, 12. 6. 2018

Grüne Landesversammlung präsentiert KandidatInnenliste für die Landtagswahlen und stellt sich ökosozial auf – mit Blick auf die Themen Umwelt und Arbeit.

Demokratische Vielfalt garantieren, von der Kernaufgabe Umweltschutz ausgehen und das Recht auf gute Arbeit und Gerechtigkeit des Wohlstands sichern – das ist der Auftrag, den sich die Grünen für die anstehenden Landtagswahlen geben. Dazu haben sie eine Reihe von Personen gewinnen können, die diesen Auftrag glaubwürdig und mit ihrer Biografie, ihrer Professionalität und ihrem Engagement vertreten:

Dies die Liste, die von der heutigen Landesversammlung beschlossen wurde:

  1. Brigitte Foppa, 49, Landtagsabgeordnete und Co-Sprecherin der Grünen, Montan
  2. Riccardo Dello Sbarba, 63, Landtagsabgeordneter und Sprecher der Grünen Fraktion, Bozen
  3. Hanspeter Staffler, 52, Generaldirektor des Landes, Mals
  4. Cornelia Brugger, 52, Kindergärtnerin, Gemeinderätin in Bruneck
  5. Tobias (Tobe) Planer, 43, Co-Sprecher der Grünen und Fraktionssprecher im Gemeinderat Bozen
  6. Markus Frei, 46, Erzieher, Fraktionssprecher der Grünen Bürgerliste Brixen
  7. Chiara Rabini, 47, Gemeinderätin und Flüchtlingsbeauftragte in Bozen
  8. Stefan Perini, 46, Direktor des Arbeitsförderungsinstituts, Klausen (Unabhängiger Kandidat)
  9. Evelyn Fink, Verdings, 24
  10. Michael Keitsch, Bozen, 25
  11. Judith Kienzl, Ritten, 34
  12. Olivia Kieser, Meran, 30
  13. Hannah Lazzaretti, Meran, 21
  14. Bertrand Risé, Ritten, 25
  15. Benjamin Stötter, Pfitsch, 33
  16. Pascal Vullo, Bozen, 31
  17. Patrizia Gozzi, Bozen, 52, Sportlehrerin
  18. Corinna Lorenzi, 45, Bozen, Lehrerin und Vizepräsidentin des Stadtviertelrats Europa-Neustift
  19. Brigitte Mair, 50, Gemeinderätin in Völs
  20. Luis Pardeller, 65, Rodeneck, Bankangestellter in Rente
  21. Eva Cäcilia Pixner, 50, Lana, Direktorin des Amtes für Finanzaufsicht
  22. Renzo Rampazzo, 63, Oberbozen, Gewerkschafter
  23. Klaudia Resch, 49, Meran, Managerin
  24. Silvia Rier, 63, Kastelruth, Touristikerin
  25. Andreas Rossi, 61, Meran, Vizebürgermeister
  26. Uli Spitaler, 45, Bozen, Landesangestellte und Stadtviertelrätin Bozen-Zentrum
  27. Andrea Tomasi, 42, Leifers, Koordinator Casa Famiglia della Comunità Murialdo di Laives
  28. Felix von Wohlgemuth, 38, Anwalt und Gemeinderat in Eppan.

Die restlichen Listenplätze werden bei der Landesversammlung am 1. September vergeben.

Dank geht an das GarantInnen-Komitee, das die Liste zusammengestellt hat: Karl Tragust, Hans Heiss, Erica Fassa, Tila Mair, Patrizia Trincanato, Maria Laura Lorenzini.