HomePosts Tagged "Mobilität" (Page 8)

korridor_726_hatzChance zur Erhaltung des Direktzuges muss genutzt werden: Grüne Südtirols hoffen auf erfolgreiche Verhandlungen zwischen der Tiroler und Südtiroler Landesregierung

Die Reaktionen vieler Bürgerinnen und Bürger Osttirols und des Pustertals sowie die politischen Stellungnahmen mehrerer Parteien bekunden eindrucksvoll den Wunsch nach Erhaltung einer Direktverbindung zwischen Lienz und Innsbruck. Zu offenkundig sind die Nachteile einer Busverbindung und eines Umstiegs in Franzensfeste.

Die Grünen Südtirols haben das Anliegen nach Erhaltung des Direktzugs stets unterstützt und sind überzeugt davon, dass es in den heutigen Gesprächen zwischen Tiroler und Südtiroler Landesregierung erfolgreich aufgegriffen wird. Die neue Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe wird gewiss eine Position zur Sprache bringen, die dem breiten Anliegen einer Direktverbindung entgegen kommt. Eine Lösung im Sinne von zumindest einer Tagesrandverbindung wäre dringlich und möglich, erfordert aber in jedem Fall eine verstärkte finanzielle Beteiligung des Landes Südtirol, die Landesrat Widmann vor einiger Zeit zugesagt hat und nun einlösen sollte.

Hans Heiss
Riccardo Dello Sbarba
Brigitte Foppa

Bozen, 10. September 2013

 

vorige_haltestelleANFRAGE

Warum wird die stark frequentierte Bushaltestelle Park-Cafè in Welsberg gestrichen; ebenso die letzte SAD-Linie Brixen-Innichen?

Der Herbstfahrplan hat im Pustertal zu einigen Umstellungen geführt, die gewiss mit der baldigen Eröffnung des Bhfs. Bruneck-Nord Mitte Oktiber zusammenhängen, aber für die Öffi-Nutzer einige Probleme aufwerfen.

Im Zentrum von Welsberg befindet sich seit vielen Jahren die Bushaltestelle Park-Cafè, die sich regen Zulaufs erfreut. Seit kurzem wird die Haltestelle nur mehr einseitig und zwar von Welsberg nach Gsies angefahren, während sie von Gsies nach Welsberg nur mehr angefahren, aber nicht mehr bedient wird, worüber die nicht informierten Pendler sich sehr beklagen. Für diesen bisher bestehenden, sehr komfortablen und gefahrenfreien Haltepunkt sollte nach einer Lösung gesucht werden, wenn auch nicht an derselben Stelle. Da die Entfernung von der Haltestelle im Zentrum bis zum Bahnhof ca. 1 km Distanz beträgt, wäre eine zusätzliche Haltestelle in jedem Fall angebracht, wie auch die Gemeinde Welsberg bestätigen könnte.

Auch die drohende Streichung der letzten SAD-Linie von Brixen nach Innichen weckt im Hochpustertal Sorge, da für viele Interessenten abendlicher Fortbildungskurse damit eine wichtige Verbindung entfällt und die Interessengruppen auf private PKW’s angewiesen sind.

Daher richten wir folgende Anfrage an die Südtiroler Landesregierung:

  • Welcher Ersatz ist für die Haltestelle Parkcafè auf der Strecke Gsies-Welsberg künftig vorgesehen?
  • Wird die letzte SAD-Linie Brixen-Innichen wirklich gestrichen?

Hans Heiss

Bozen, 3. September 2013

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Gemeinde Brixen hat im Herbst 2012 die Eintragung der Seilbahntrasse Brixen-St. Andrä in den Bauleitplan vorgenommen und den GR-Beschluss der Landesraumordnungskoon. zugeleitet. Dem Vernehmen nach sind die eingereichten Unterlagen aber nicht vollständig, sodass sich die Behandlung seitens des Landes offenbar in die Länge zieht. Aus diesem Grund erweist sich auch das Anfang April 2013 erfolgte Scheitern der Volksbefragung zum Trassenverlauf kein Nachteil, da diese – falls sie im Juni stattgefunden hätte – allenfalls auf einer raumordnerisch ungesicherten Grundlage erfolgt wäre. Dennoch ist der aktuelle Stand der Bauleitplaneintragung von erheblichem Interesse.

Daher richten wir folgende Anfrage an die Südtiroler Landesregierung bzw. an den Landesrat für Raumordnung:

  • Bei welchem Stand hält das Verfahren in den Landesämtern der Raumordnung, wann wird die Landesraumordnungskommission voraussichtlich entscheiden?
  • Sind Fragen des Lärmschutzes geklärt, wie verläuft hier die Sicherung?
  • Noch keine Lärmkartierung; Nachtlärm Risiko wegen Tieffrequenzen, Seil über Stützen starker Lärmträger, falls fix auf Stützen, Metallträger (Beton bei 60 m Höhe nicht möglich) erhöhen Frequenz auf 160-200 hz, bei geschlossenem Fenster gehen Tieffrequenzen durch, Bsp. Rittnerbahn
  • Liegen Abschnitte der geplanten Seilbahntrasse und der weiteren Verbindung in St. Andrä in Gefahrenzonen oder abseits solcher Risiken?

 

Hans Heiss
Riccardo Dello Sbarba

Bozen, 13. Juni 2013

 

BusIn der Ausgabe vom 31. Mai 2013 berichtet ein Leser des Alto Adige (S. 47) folgenden Vorfall: Bei der Fahrt im Bus ab Bahnhof Bozen um 16.35 nach Eppan-Kaltern bewies der Fahrer des Busses offenbar ein aggressives Verhalten vor allem gegenüber bundesdeutschen Fahrgästen (ostentava un atteggiamento di superiorità e saccenza verso i passeggeri, in particolar modo nei confronti dei turisti di madrelingua tedesca, lingua che egli non conosce e nella quale non era in grado di comunicare…).

Die Arroganz des Fahrers habe bei der Haltestelle Frangart ihren Höhepunkt erreicht, als ein deutschen Fahrgast um Ausstieg ersucht habe. Dem Bus-Passagier tönte offenbar ein „Heil Hitler!“ des Fahrers als Abschiedsgruß hinterher, was alle Anwesenden sprachlos hinterließ. Zu recht moniert der Alto-Adige-Leser, dass solche Verhaltensweisen absolut inakzeptabel seien und rät zu scharfer Sanktion.

Daher richten wir folgende Anfrage an die Südtiroler Landesregierung:

  • Wer ist der Betreiber dieser Buslinie Bozen-Kaltern?
  • Wird der Vorfall überprüft und werden entsprechend scharfe Verwarnungen erteilt?
  • Sind der Name des Fahrers und ähnliche Vorfälle bekannt?

Hans Heiss
Riccardo Dello Sbarba

Bozen, 7. Juni 2013