MOZIONE – BESCHLUSSANTRAG

Brigitte Foppa mit Tasche-quadrDie KOLIPSI-Studie der Eurac (2009) hat deutlich gemacht, dass die Zweitsprachkenntnisse in Südtirol weitgehend unzufriedenstellend sind. Eine Zahl, stellvertretend für weitere: 44% der deutschsprachigen SchülerInnen der 4. Klasse Oberschule erreicht Italienischkenntnisse des Niveaus B1, 4% nur A2. Noch schlechter sind die Ergebnisse bei den italienischen SchülerInnen: 47% erreicht Niveau B1, 28% gar nur A2.

Als Reaktion auf diese schlechten Ergebnisse haben auch SpitzenexponentInnen der Südtiroler Kulturpolitik ausgedrückt, dass der Unterricht nicht ausreicht und dass es gilt, Begegnungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen der verschiedenen Sprachgruppen zu schaffen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es einen echten Sprachverwendungs-Kontext braucht, um eine Sprache zu lernen. Auch in den Schlussfolgerungen der KOLIPSI-Studie wird dies unterstrichen. Der Kontakt zur anderen Sprachgruppe spielt, wie die Studie zeigt, eine wichtige Rolle bei der Motivation zum Erlernen der Zweitsprache“. Auf diesem Ansatz fußen schließlich auch die diversen Schüleraustauschprojekte, Schulpartnerschaften etc. Sie alle zielen darauf ab, die SchülerInnen außerhalb der Schulklasse in Verbindung zu bringen.

Eltern äußern seit Jahren den Wunsch, die Begegnungsmöglichkeiten ihrer Kinder mit den Kindern der anderen Sprachgruppe zu erweitern – nicht nur um die Sprachfähigkeiten zu verbessern, sondern auch um die Begegnung mit der jeweils anderen Kultur zu ermöglichen.

Es bestehen bereits einige Projekte, in denen die Zweitprache besonders gefördert wird, insbesondere durch Fachunterricht in der Zweitsprache oder durch Lehrer- oder Schüleraustausch. Diese Projekte werden von Einzelpersonen und Institutionen mit viel Einsatz, Überzeugung und Engagement vorangetrieben und sind sehr zu unterstützen. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass in vielen dieser Fälle der Gebrauch der Zweitsprache eine Unterrichtssprache bleibt und durch die reine Verwendung mit dem Fach oder der Lehrperson eine gewisse künstliche Form beibehält. Der gewünschte authentische Sprachverwendungskontext wird NICHT hergestellt.

Dies alles vorausgeschickt

und unter Bezugnahme auf die Aussagen in der “Schulbaurichtlinie” (Dekret des Landeshauptmanns vom 23.Februar 2009, Nr.10), die z.B. im Art. 6 Abs. 1 besagt: “Das Schulgebäude muss den ständigen Veränderungen, welche die heutige Schule kennzeichnen, angepasst werden können (…)” oder im Abs.2 “Das Entwurfskonzept soll Veränderungen zulassen und flexibel sein. Die angewandten technischen Lösungen sollen verschiedensten Anforderungen entsprechen können“;

sowie angesichts der Tatsache, dass die Gemeinden Bozen und Brixen bereits analoge Beschlussanträge für die auf ihren jeweiligen Gemeindegebieten befindlichen Schulen angenommen haben

beauftragt der Südtiroler Landtag die Landesregierung,

als Leitlinie für neue Schulstrukturen und Umbauten/Sanierungen der bestehenden Schulgebäude, die Bildung von gemeinsamen Schulstrukturen für beide Sprachgruppen anzustreben, um eine dauernde und alltägliche Begegnung der Kinder und Jugendlichen der beiden Sprachgruppen zu fördern.

Entsprechend wird die Schulbaurichtlinie angepasst.

BZ, 11.12.2013

Brigitte Foppa
Riccardo Dello Sbarba
Hans Heiss

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Wir nehmen die Entscheidung der SVP zur Kenntnis, für die XV. Legislaturperiode eine Landesregierung allein mit dem PD auf der Grundlage einer schmalen Mehrheit zu bilden.

Diese Entscheidung liegt auf der Linie der Vergangenheit und ist vorab Ausdruck der inneren Schwäche und der Konflikte von SVP und PD. Die im Wahlkampf viel beschworene Erneuerung ist bis auf weiteres vertagt: Um sie zu verwirklichen, bedarf es naturgemäß viel mehr Zeit und eines Kraftakts zum Abbau des alten Systems, das uns als Altlast noch in den kommenden fünf Jahren begleiten wird.

Zu dieser notwendigen Aufräumarbeit werden wir Grüne einen Beitrag als starke und konstruktive Kraft der Opposition beisteuern, mit all den Qualitäten, die wir auch in Vergangenheit oft genug bewiesen haben.

Bozen, 02.12.2013

Riccardo dello Sbarba, Brigitte Foppa, Hans Heiss

DSC_0279Der Grüne Rat hat sich gestern mit der Analyse des Wahlausgangs befasst und Szenarien für die anstehenden Gespräche mit der SVP und den anderen Parteien entworfen.

Auch im Hinblick auf die derzeit in den Medien präsenten Spekulationen halten wir fest, dass bisher keinerlei Absprachen mit der Volkspartei oder mit anderen Parteien stattgefunden haben und wir die von Arno Kompatscher angekündigte Einladung zum Sondierungsgespräch abwarten. Unsere Erwartungen an den anstehenden Prozess setzen auf mehrere Schwerpunkte:

1. Erneuerung
Der Wahlausgang hat deutlich gezeigt, dass Südtirols Bürgerinnen und Bürger dringend eine umfassende Erneuerung wünschen. Wir sind bereit, diese mit zu tragen und sind auch überzeugt, dass wir als Grüne wesentliche Garanten einer echten Erneuerung sind.

2. Inhalte
Eine Regierungsbeteiligung ist für die Grünen also denkbar. Dabei geht es uns nicht um Amt und „Sessel“, sondern um eine klare Orientierung an Inhalten und Programmpunkten. Wir wollen Südtirol ökosozial erneuern und mehr Gerechtigkeit, mehr Demokratie, besseres Zusammenleben und Schutz der Umwelt erwirken. So lautet der WählerInnen-Auftrag an uns, dem wir verpflichtet sind. Kommenden Freitag trifft sich der Grüne Rat zu einer außerordentlichen Sitzung, in der die Programmpunkte für eventuelle Koalitionsgespräche festgelegt werden sollen.

3. Methode
Wir schätzen die Versprechungen Arno Kompatschers, alle politischen Kräfte mit ein zu beziehen und einen partizipativen Stil einzuführen. Diesen prozessorientierten Stil teilen wir. In diesem Sinne erwarten wir uns Verhandlungen auf Augenhöhe. Die Grünen stellen sich nur als gleichberechtigte PartnerInnen zur Verfügung. Keinesfalls wären wir bereit, uns „als Reserverad“ vor vollendete Tatsachen gestellt zu sehen oder erst am Ende in einen bereits laufenden Prozess einzusteigen.

4. Ganz oder gar nicht
Im Sinne des Gesagten ist es nur konsequent, dass die Grünen nicht bereit sind, eine Regierung „von außen“ zu unterstützen. Es geht uns darum, unsere Ideen für Südtirol umsetzen. Dafür brauchen wir einen entsprechenden Gestaltungsspielraum. Unsere Optionen lauten folglich: Entweder an der Regierung oder in der Opposition.

Dies wären die Voraussetzungen für unsere Bereitschaft, unsere Kompetenzen einzubringen und unserem WählerInnenauftrag in einer für die Grünen Südtirols neuen Weise nachzukommen.

Bozen, 05.11.2013
Riccardo Dello Sbarba, Brigitte Foppa, Hans Heiss

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Mit 8,7 % und über 25.000 Stimmen fahren die Verdi Grüne Vërc SEL das beste Ergebnis ihrer Geschichte ein. Mit +2,9 % rücken sie damit zur drittstärksten politischen Kraft in Südtirol auf und verkörpern das ökologische, soziale und weltoffene Südtirol.

+16.600 Vorzugsstimmen für Hans, Brigitte und Riccardo

Die Verdi Grüne Vërc SEL gratulieren ihren wiedergewählten bzw. neugewählten Landtagsabgeordneten Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba zu ihrem Einzug in den Landtag!

Die jeweiligen Vorzugsstimmen der drei frischgebackenen Abgeordneten geben ihnen ein starkes Mandat für ihre Arbeit in den nächsten 5 Jahren. Hans Heiss spielt mit knapp 12.700 Vorzugsstimmen in der absoluten Oberliga, Brigitte Foppa schafft aus dem Stand über 9.200 Stimmen und Riccardo Dello Sbarba glänzt als bestgewählter Italiener mit 8.400 Stimmen im neuen Landtag.

 young greens räumen ab!

 Tobe Planer und Evelyn Gruber-Fischnaller konnten als young greens-KandidatInnen mit 2.671, bzw. 2.166 Vorzugsstimmen ein tolles Ergebnis einfahren – ein gutes Zeichen für die Zukunft der Grünen.

Grüne Stars ihrer Gemeinde

 Martina Goller, Elena Calliari, Brigitte Foppa, Riccardo Dello Sbarba, Hans Heiss und Hans Peter Stauder konnten sich jeweils an die Spitze der Grünen Vorzugsstimmen in ihren jeweiligen Heimatgemeinden setzen. Sie sind die Lokalstars der Grünen. Nur durch den engagierten Einsatz alle KandidatInnen, den grünen Teamgeist ein ausgeprägtes Fairplay in der Liste war ein solches Ergebnis möglich! 

Die Verdi Grüne Vërc SEL danken ihren WählerInnen in allen Teilen des Landes und versprechen sich auch in Zukunft für die Umwelt, Demokratie und den sozialem Ausgleich stark machen.

Verdi Grüne Vërc SEL
Bozen, den 29/10/2013

Fahne

WählerInnen honorieren klare ökosoziale Linie und kompetente Arbeit im Landtag

Die Verdi Grüne Vërc freuen sich über deutliche Zugewinne im ganzen Land. Die Fokussierung auf die grünen Kernthemen Umwelt, Demokratie und sozialer Ausgleich haben viele SüdtirolerInnen überzeugt. Besonders erfreulich sind die flächendeckend ausgeprägten Zugewinne, sowohl in den Städten, als auch am Land. Es zeichnet sich ein Zugewinn von 2,8% ab.

Die Verdoppelung des Zuspruchs in der Landeshauptstadt und damit deren Grüne Rückeroberung ist ein schönes Danke für die Arbeit in der Stadtregierung. Zum guten Ergebnis, vor allem in der Landesauptstadt hat sicher auch das Bündnis mit SEL beigetragen. Grüne Hochburgen sind aktuell St. Ulrich mit 13,9%, Montan mit 12,2%, Bozen mit 11,3%, Eppan mit 11,2%, Brixen mit 11%, Waidbruck mit 10,7% und Meran mit 10,6%. Unter den BriefwählerInnen erreichen die Grünen Verdi Vërc bei 50% ausgezählten Stimmen sensationelle 24%!

 

collageLiebe Freundinnen, liebe Freunde,

  • wenn ihr auch weiterhin kritische und seriöse Stimmen für mehr Tranzsparenz und Demokratie im Landtag wollt,
  • wenn ihr die einzige Partei, in der wirklich mehrere Sprachen gelebt werden, stärken möchtet,
  • wenn ihr neugierig auf unsere Ideen für ein gerechteres, grüneres und offeneres Südtirol seid,
  • und wenn ihr daran glaubt, dass Südtirol weniger Landeshauptmann und mehr grüne Präsenz braucht…

…dann wäre es nur konsequent am Sonntag – zwischen 6 Uhr und 22 Uhr – die Grünen zu wählen!

So wird gewählt!?!

Kreuzt die Taube (Verdi Grüne Vërc SEL) an und schreibt dann eure Vorzugsstimmen (bis zu vier Namen) auf!

Infos über die Wahlen

Und hier unsere KandidatInnen der Liste Verdi Grüne Vërc SEL und unser Programm!

Wir danken euch für eure Unterstützung…und wünschen Gute Wahl!

facebook-Event

WahlmaterialIn den Landtagswahlkampf 2013 sind wir mit ca. 22.000 € gestartet. Ein Kredit über ca. 40.000 € wird zusätzlich aufgenommen. Die gewählten Mandatarinnen und Mandatare werden diesen in den nächsten Jahren zurückzahlen.

Um einen bestmöglichen Einlick in unsere Wahlkampfausgaben zu ermöglichen, hier die Auflistung aller Positionen inkl. IVA. Da viele Rechnungen noch nicht eingetroffen sind, können wie oft nur ungefähre Angaben machen. 

Unsere Kampagne:

  • Design Graphik, Photos aller Werbematerialien (Plakate, Faltblätter, Postkarten, Santini, ecc.) : 12.700€
  • Druck aller Werbematerialien (Plakate, Faltblätter, Postkarten, Santini, Avanzarote, ecc.): 18.600 €
  • Versand und Plakatieren aller Werbematerialien (Faltblatt der Liste und Plakate): 12.600 €
  • Produktion unserer Wahlgeschenke (Basilikumsamen, Grüne Taschencover, Sattelschoner, Bierdeckel): 9.000 €
  • Werbung (Radio, Online, Print): 8000 €
  • AbschlussfestA, ca. 1.000 €

 

Summe: 61.900 €

Als Einzelpersonen haben wir uns zudem eine Beschränkung der persönlichen Wahlkampfkosten von 2.000 € auferlegt.

Du möchtest unsere Arbeit auch nach der Wahl unterstützen? Wir freuen uns über fleißige Hände und Spenden!

DSC_0117Aus allen Teilen Europas erreichen uns in diesen Tagen Mitteilungen von SüdtirolerInnen, die im Ausland weilen und die die Unterlagen der Wahl nicht rechtzeitig erhalten haben.
Wir hatten dies, bei aller Unterstützung der Briefwahl-Idee, voraus gesehen.

Nun hat der Rekurs der Liste „Fratelli d’Italia“ sicher die Zusendung verzögert und den ursprünglichen Zeitplan durcheinander gebracht. Allerdings war eine derartige Aktion im Rahmen des Vorhersehbaren. Dass es nun auch nicht möglich ist, den Antrag auf Briefwahl zurück zu nehmen und eigens nach Hause zurück zu kehren, um die Stimme abzugeben, führt vielfach dazu, dass Menschen das Wahlrecht letztendlich verwehrt wird.

Dies ist eine Demokratiefalle. Wir kritisieren daher auf das Schärfste die derzeitige Vorgangsweise der Briefwahl und fordern jetzt schon, dass in der neuen Legislatur Verbesserungen im Sinne der Erleichterung der Zugänglichkeit zur Briefwahl vorgenommen werden.

Brigitte Foppa, Spitzenkandidatin
Riccardo Dello Sbarba, Parteivorsitzender
Hans Heiss, Mitglied des Landtages

Bozen, 20. Oktober

Riccardo Dello Sbarba

Ermittlung wegen Verleumdung: Ein plumper Versuch, die Redefreiheit von Landtagsabgeordneten einzuschränken.

Der Unternehmer Andrea Repetto hat gegen den L.Abg. und Kollegen Riccardo Dello Sbarba einen Strafantrag wegen Verleumdung deponiert: Dieser soll durch kritische Äußerungen dem Projekt gegenüber bei Bürgerversammlungen und in deren Nachgang die Stimmung in der Bevölkerung so sehr gekippt haben, dass das Kraftwerksprojekt wegen der „verleumderischen“ Kampagne der Grünen zurück gezogen worden sei.

Zu viel der Ehre seitens Herrn Repetto, der den Einfluss der Grünen maßlos überschätzt: Nicht deren Aussagen, sondern die kritische Haltung von Bürgerschaft und Gemeindeverwaltungen hat – wie bereits in Deutschnofen und am Ritten – den Umschwung herbei geführt. Und die Landesregierung selbst hat auf Anfrage von Kollege Dello Sbarba die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens in ihrer Antwort stark in Zweifel gezogen, sodass auch sie unter Strafantrag gestellt werden müsste.

Schwer wiegender als der Strafantrag selbst ist der Versuch, die Redefreiheit und das Äußerungsrecht von Abgeordneten einzuschränken. Abgeordnete sind in der Ausübung ihres Mandats frei und haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, ihrer Aufgabe durch kritische Bewertung nachzukommen. Zudem gilt Kollege Dello Sbarba dank seiner Kompetenz in Energiefragen als überparteilich hochgeschätzter Experte, dessen scharfes, aber auch abwägendes Urteil aufmerksam registriert wird. Der Versuch, ihn selbst und die Grünen als „Partei der Nein-Sager“ und „Verleumder“ an den gerichtlichen Pranger zu stellen, fällt auf die Ankläger selbst zurück.

              

Hans Heiss, MdL
Brigitte Foppa, Spitzenkandidatin

Bozen, 17. Oktober 2013

Arbeitsgruppe

Der grüne Sozialtisch hat für die Landtagswahlen 2013 ein Programm ausgearbeitet, von dem ihr hier die zentralen Punkte einsehen könnt.  Das komplette Sozialprogramm findet ihr weiter unten.

– Steuern:

  • niedrige Einkommen entlasten, oben belasten
  • Arbeit entlasten, Konsum und Kapital belasten

– Tarife:

  • Einkommens- und Familienstaffelung, Gemeinwesenorientierung

– Arbeit:

  • Mindestlohn und Deckelung für Höchstlöhne
  • Arbeit ist: Lohnarbeit, Familienarbeit, gemeinnützige Arbeit, Freiwilligenarbeit…

– Soziales:

  • Steuerfinanzierte Grundsicherungsleistungen (für Zukunft durch Zweckfinanzierungen absichern)
  • Recht auf:
    • Grundeinkommen (Fonds für Grundeinkommen)
    • Familiengeld (vereinheitlicht) (Familienfonds)
    • Pflegegeld (Pflegefonds/Garantiefonds!)
    • Sozialdienste (Sozialfonds)
    • Gesundheit (Gesundheitsfonds)
    • Wohnen (Wohnbaufonds, inklusive Wohngeld)
    • Bildung (Bildungsfonds)
    • Arbeitsintegration (Arbeitsintegrationsfonds)
  • Mix von Subjektförderung und Sachleistungen
    •  Grundversorgung über Dienste mit Qualität sichern und mit Geldzuweisungen kombinieren
  • Welfare Mix
    •  Öffentlich: Rechte, Grundversorgung, Jugendschutz, Steuerung,Qualitätssicherung
    •  Privat: Partizipation, Selbsthilfe, Dienstleister, Qualität
    •  Sozialpartnerschaft, Partizipation, Genossenschaften, Arbeit statt Sozialhilfe, gemeinnützige Arbeit.

– Familie

  • Kleinkinderbetreuungsdienste haben Vorrang
  • Halbe-Halbe bei Familie und Hausarbeit
  • Vereinbarkeit Familie und Beruf
  • Landesstelle für Zeitpolitik

– Migration

  • Gleiche Rechte für WanderarbeiterInnen, MigrantInnen mit langfristigem Aufenthalt, anerkannte Flüchtlinge und Hilfestellung und Überbrückungshilfen für MigrantInnen mit kurzfristigem Aufenthalt

 – Effizienz

  • Einheitsschalter und Zusammenlegung analoger Leistungen
  • Betroffenenbeteiligung

 – Innovation

  • Neue Formen wie Lebenslagenbudget
  • Gemeinwesenarbeit und Schulungsprogramme bei Arbeitslosigkeit und Grundsicherungsleistungen

Hier findet ihr den Volltext des Sozialprogramms:

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