Geografische Verteilung Grüne Stimmen SenatGute Ergebnisse für die Grünen SenatskandidatInnen Cristina Kury und Michil Costa im mittleren Vinschgau, im Raum Meran, Ladinien, Raum Brixen und Bruneck.

Das guten Ergebnisse von Cristina Kury in Meran und von Michil Costa in Ladinien erfreuen besonders. Gratuliere Cristina und Michil!

Nachholbedarf haben wir in vielen Seitentälern und im Wipptal. Hier müssen wir wohl auch an unserer Kommunikation arbeiten. Offensichtlich konnten wir viele Menschen nicht erreichen.

Ein durchschnittliches Ergebnis von ca. 7,2% für die Weiße Taube stimmt hoffnungsvoll für die nächsten Wahlen im Herbst.

logo-verdi_partito_RGBDie Ergebnisse der Senatswahlkreise Meran-Vinschgau, sowie Brixen-Pustertal stehen fest. Die unter der weißen Taube angetretenen Cristina Kury und Michil Costa konnten gegenüber den den letzten Parlamentswahlen um 3,8% in Meran-Vinschgau und um 3,25% in Brixen-Pustertal zulegen.

Cristina Kury überzeugt in Meran mit 7,7% der abgegebenen Stimmen. In ihrem Senatswahlkries stechen Lana und Schlanders mit 10,1%, Laas mit 8,9% und Meran mit 8,8% hervor.

Michil Costa erreichte gegen einen starken Hans Berger 6,8% im Wahlkreis Brixen Pustertal. Stark abgeschnitten hat Michil in St. Ulrich mit 13,2, in Corvara mit 11,4%, in Natz-Schabs mit 10% und in Bruneck mit 9,5%.

Für die Kammerwahl steht Trentino-Südtirol mit dem drittbesten Ergebnis der Liste Sinistra Ecologia Libertà in Italien ebenfalls relativ gut da. Florian Kronbichler konnte mit vorläufigen 5,2% in Südtirol und 21.700 Stimmen in der Region überzeugen.

Vielen Dank an alle unsere WählerInnen!

Endgültige Ergebnisse für die Kammer werden morgen früh feststehen. Gute Nacht Italien!

 

Bozen, den 25. Februar 2013

Dass Christoph Hartung von Hartungen urplötzlich verstorben ist, mag man sich kaum vorstellen. Mit seiner Frau Dorothea gehörte er zum Erscheinungsbild Bozens und Südtirols, als Lehrer, Historiker, öffentliche Person und genauer Beobachter von sanfter, nie verletzender Ironie.

Christoph fühlte sich zu öffentlichem Einsatz wie selbstverständlich verpflichtet, neben der Sorge für die Familie und seiner beruflichen Arbeit als Oberschullehrer am Gymnasium „Walther von der Vogelweide“. Engagement und Einmischung waren ihm Lebenselixier, seit der Oberschulzeit am Franziskanergymnasium und als Aktiver in der Südtiroler Hochschülerschaft in den späten siebziger Jahren.

Seine große Begabung als Historiker trat auch bald öffentlich zu Tage: Schon um 1980 war er an der Wiederentdeckung des Bauernrebells Michael Gaismair in Südtirol maßgebend beteiligt, er hinterfragte bereits 1984 den Mythos von Andreas Hofer und legte mit Reinhold Staffler 1985 die erste handliche, gut lesbare Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert vor. Von konservativen Publizisten des Landes als einer der „selbsternannten Historiker“ geschmäht, war Hartungen damals unter einer jüngeren Historiker-Generation gewiss die Persönlichkeit mit dem universalsten Geschichtsbild und -wissen – von der Antike über Oswald von Wolkenstein bis zu den Weltkriegen. Und er war begnadeter Geschichtsvermittler, in unzähligen Vorträgen und Publikationen, als Mitarbeiter an Dorfbüchern, bei Führungen vor Ort, vor allem als mitreißender, anregender Lehrer mehrerer Schüler-Generationen. Hartungen war Mittler zwischen den Sprachgruppen, der ein italienischsprachigem Publikum ebenso souverän einzunehmen wusste wie ein deutschsprachiges Auditorium.

Ein wenig umwehte Christoph die altösterreichische, übernationale Aura der Habsburgermonarchie, mit deren Geschichte seine Familie tief verbunden war; die Idee eines weltoffenen und gerechten Tirol war ihm Selbstverständlichkeit.

Nach ersten kommunalpolitischen Erfahrungen in Seis stellte sich Christoph von Hartungen für eine Amtsperiode auch als Gemeinderat von Bozen 2000 bis 2005 zur Verfügung, in einer schwierigen Phase, in der das Referendum über den Sieges- oder Friedensplatz in Bozen 2002 das politische Klima ebenso aufheizte ebenso wie die Debatte um den Verkauf von Etschwerke-Anteilen. Der enorme Druck des politischen Konflikts machte ihm zweifellos zu schaffen und setzte auch seiner Gesundheit zu.

Als Vertreter der Lehrerschaft und als Vorsitzender des Landesschulrats steuerte Hartungen ab 2006 seinen Einsatz in ruhigeres, wiewohl zuweilen turbulentes Fahrwasser. Ruhige, überlegte Positionen und ausgeprägter Gerechtigkeitssinn erhoben ihn zur Integrationsfigur und wie berufen zu Ausgleich und Mediation. Sein intellektuelles Potenzial, dazu Offenheit, Lebensfreude und ausgleichende Umgänglichkeit machten Christoph von Hartungen zur hoch geschätzten Persönlichkeit unverwechselbaren Formats.

Die Grünen denken an ihn als Vertreter eines europäischen und bodenständigen Südtirols, als Wanderer zwischen unterschiedlichsten Zeiten und Welten. Er hat sein Land als Lehrer, kulturelle und öffentliche Persönlichkeit dauerhaft bereichert. Dafür gebührt ihm große Dankbarkeit, seiner Frau Dorothea, seiner Tochter Charlotte und den Brüdern Max und Anton gilt aber freundschaftliche Anteilnahme.

Hans Heiss und Riccardo Dello Sbarba, Landtagsabgeordnete
Brigitte Foppa und Sepp Kusstatscher, Vorsitzende der Grünen-Verdi-Vërc

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

Sonntag und Montag wird gewählt.
Wir haben diesmal die außergewöhnliche Chance, einen Grünen Südtiroler Vertreter ins Parlament zu wählen: Florian Kronbichler – er wird erstmals alle drei Sprachgruppen Südtirols vertreten.
35-40.000 Stimmen werden wir brauchen. Das ist viel, aber doch erreichbar- wenn ihr alle mithelft, auch jetzt in den letzten Stunden noch, jene Menschen, die noch unschlüssig sind, davon zu überzeugen unsere KandidatInnen zu wählen!

Wir erinnern euch zusammenfassend, wie wir empfehlen zu wählen:

Senatswahlkreis Bozen-Unterland
Kammer: SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ
Senato: PD-SVP (Francesco Palermo)

Senatswahlkreis Meran-Vinschgau
Kammer: SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ
Senato: VERDI GRÜNE VËRC (Cristina Kury)

Senatswahlkreis Brixen-Pustertal
Kammer: SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ
Senato: VERDI GRÜNE VËRC (Michil Costa)

Unser Kandidat für die Kammer ist Florian Kronbichler, ihr werdet ihn aber nicht auf dem Wahlzettel finden, sondern nur die Liste SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ.

Wir haben noch eine Übersicht gestaltet, die grafisch darstellt, wie zu wählen ist.

Wir danken euch für eure Unterstützung und …gute Wahl!

Brigitte Foppa & Sepp Kusstatscher

[gview file=”http://www.verdi.bz.it/wp-content/uploads/2013/02/Wahlaufruf.pdf”]

Care amiche, liebe Freunde,

domenica e lunedì mattina si vota.
Per noi si offre l’occasione straordinaria di eleggere un rappresentante verde, sudtirolese non-SVP in parlamento: Florian Kronbichler – rappresenterà finalmente tutti i gruppi linguistici!
Serviranno 35-40.000 voti. Non sono pochi ma è un traguardo raggiungibile – se tutte e tutti date una mano a convincere, anche nelle ultime ore, quella parte di persone ancora indecise, a votare i nostri candidati.

Vi ricordiamo in sintesi, come consigliamo di votare:

Collegio BZ-Bassa Atesina:
Camera: SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ
Senato: PD-SVP (Francesco Palermo)

Collegio Merano-Venosta:
Camera: SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ
Senato: VERDI (Cristina Kury)

Collegio Bressanone-Pusteria:
Camera: SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ
Senato: VERDI (Michil Costa)

Il nostro candidato è Florian Kronbichler, ma non troverete il suo nome sulla scheda, ma solo la lista, appunto SINISTRA ECOLOGIA LIBERTÀ.

Abbiamo preparato un foglio illustrativo che spiega graficamente come votare.

Vi ringraziamo del sostegno e … buon voto!

Brigitte Foppa & Sepp Kusstatscher

[gview file=”http://www.verdi.bz.it/wp-content/uploads/2013/02/Come-si-vota.pdf”]

 

Comuni per il Bene Comune

 

  • Teile des Landeshaushalts werden von den Bürgern bestimmt (sogenannter “Bürgerhaushalt”)
  • Die Landeszeitung “das Land Südtirol” berichtet nur mehr zu 50% von der Arbeit der Landesregierung, 50% muss Landtagsberichterstattung sein (Information über den Landtag erweitern)
  •  Kommissionen, Beiräte etc. müssen dem Landtag periodisch Berichterstatten
  •  Nicht mehr als 3 Verwaltungsratsposten pro Person! (in wie vielen VWR sitzt Brandstätter??), in Schaukästen der Gemeinden und Gemeindezeitungen öffentlich machen, wer in welchen Kommissionen, Verwaltungsräten usw. sitzt und wie viel dafür kriegt.
  •  Damit Gesetzestexte keine Einschüchterungsmaßnahme sind: Texte von zufällig ausgewählten Bürgerinnen gegenlesen lassen, bevor sie verabschiedet werden (die Gesetze).
  •  Jugendgremien müssen vor wichtigen Entscheidungen verpflichtend befragt werden.
  •  Richtlinie für Politikergehälter: Sie sollen genug bekommen, dass sie kleine Geschenke aus eigener Tasche bezahlen können!

Bozen 20.02.2013

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20. Februar 2013

Nur noch 4 Tage bis zur Wahl!

Wir feiern den Abschluss einer kurzen, aber intensiven Kampagnenzeit am Donnerstag, 21. Februar um 18 Uhr im Capitol Cafè in Bozen mit einem Pressegespräch.

Wir laden alle unsere Freundinnen und Freunde ein, um mit uns, unseren KandidatInnen Flor, Cristl und Michil und ihren Unterstützerinnen und Unterstützern auf einen guten Wahlverlauf anzustoßen.

Wir freuen uns auf Dein Kommen!

6x10Nei 10 laboratori vogliamo elaborare 10×10 idee e proposte concrete per rendere la nostra provinica più bella, sociale e sostenibile. Esse formeranno il nucleo del nostro programma elettorale per le Provinciali 2013.
Abbiamo bisogno di persone che pensano insieme a noi! Partecipa anche tu!

Tavola rotonda con:
Rosmarie Pamer, Sindaca di S. Martino/Passiria
Rudi Maurer, Vincitore del Premio Coraggio Civile
Cristina Kury, Candidata Senato Merano-Venosta
Katherina Longariva, Operatrice di pace e mediatrice

Segue discussione ed elaborazione delle prossime 10 idee per un Alto Adige (più) ecosociale.

Kulturhaus “Karl Schönherr” Sala Cassa di Risparmio
Via Covelano 27/b Silandro

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 Tornare alla pagina iniziale

6x10Bei den 10 Denkwerkstätten wollen wir 10×10 Ideen und konkrete Vorschläge machen, um unser Land besser, schöner und sozialer zu gestalten. Sie werden den Kern des Wahlprogramms für die Landtagswahlen 2013 bilden.
Wir brauchen Mitdenkende! Komm & sei dabei!

Podiumsdiskussion mit:
Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin von St. Martin/Passeier
Rudi Maurer, Träger des Preises für Zivilcourage
Cristina Kury, Senatskandidatin Meran-Vinschgau
Katherina Longariva, Friedensarbeiterin und Mediatorin

Anschließend erarbeiten wir gemeinsam die sechsten 10 Ideen für ein ökosozialeres Südtirol.’

Kulturhaus “Karl Schönherr” Sparkassensaal
Göflanerstr. 27/b Schlanders

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Bozen, 19. Februar 2013

Verwendung des Sonderfonds: Rechtfertigungen von RA Brandstätter und LH Durnwalder stehen auf brüchiger Grundlage

Die jüngsten Erklärungen von LH Durnwalder und RA Brandstätter, die Vergabe von Trinkgeldern an Bedienstete der Landesverwaltung aus dem Sonderfonds seien nur eine kleine Anerkennung für außerordentliche Dienstleistungen gewesen und mit den Privatvorschüssen aus dem Fonds zugunsten des LH seien nur Guthaben abgerufen worden, sind nicht haltbar. Ihnen ist entgegen zu halten:

  • Nach dem Kollektivvertrag und allen personalrechtlichen Bestimmungen ist eine Vergabe von Trinkgeldern an öffentliche Bedienstete nicht zulässig, da sie weder durch die ordentliche Landesbuchhaltung laufen noch steuerlich erfasst werden. Auch falls es sich nur um kleine Beiträge handelt, die als Ansporn und Anerkennung gedacht sind, ist eine Vergütung außerhalb der offiziellen Kanäle ein grundlegender Verstoß gegen das Transparenzgebot. Mehr noch: Die großzügige Verteilung von Trinkgeldern schafft einen Ermessenspielraum, der gegen die Grundsätze einer guten Verwaltung verstößt. Zudem ist festzuhalten, dass der vormalige Direktor Platter in einer Gehaltsklasse mit zahlreichen Extraboni tätig war, in der Trinkgelder keinesfalls mehr notwendig erscheinen. Nach der Logik von Durnwalder und Brandstätter könnten auch Landes-Generaldirektor Berger und Chefkämmerer Magnago für ihre Verantwortung und Nachtarbeit Anspruch auf Trinkgelder erheben – und zwar in weit größerer Höhe. Die Vergabe von Trinkgeldern an Führungskräfte ist ein Unfug, gesetzlich ungedeckt und eine Prämie zur Bildung persönlicher Loyalität..
  • Die stete Vermischung von Ausgaben aus dem Sonderfonds und privaten Vorschüssen zugunsten des Landeshauptmanns ist – gelinde gesprochen – eine merkwürdige Praxis und verursacht nur Kopfschütteln. Der Privatmann Luis Durnwalder müsste doch über eine Bancomat-Karte verfügen, um seine privaten Ausgaben zu tätigen, ohne Beträge für Flugreisen, Autoreparaturen und Goldkronen aus dem Sonderfonds abzurufen. Die anhaltende Verrechnung von Vorschüssen aus dem Sonderfonds ist eine rechtlich unhaltbare Vermischung von öffentlicher und privater Buchhaltung.
  • Dass Unternehmer mit Sonderzuweisungen und Extraspenden die Führung eines weiteren Sonderfonds ermöglicht haben, ist vollends bedenklich und abzulehnen. Die Mittel dieser Sponsoren bieten dem LH Durnwalder die Möglichkeit, sich großzügig und hilfsbereit zu erweisen, umgekehrt entsteht für ihn zwangsläufig eine Loyalität und Treuepflicht gegenüber den „edlen Spendern“. Eine solche Spender-Praxis nennt sich nicht Wohltätigkeit, sondern Lobbyismus. Die stillschweigende Verpflichtung des Landeshauptmanns gegenüber den Gönnern ist ein enormes Risiko und rechtlich höchst fragwürdig.
  • Bei allem Respekt vor Landeshauptmann Durnwalder und seinen Verdiensten: Es ist die heillose Vermischung von öffentlichem Auftrag und privaten Angelegenheiten und Freundschaften, die sein Regierungshandeln der letzten Jahrzehnte vielfach auch negativ charakterisiert hat. Der Zwiespalt zwischen seiner Aufgabe als oberster demokratischer Vertretung der Regierung und seiner persönlichen Amts-Auffassung als Landesherr, der Glück, Gaben und Gunst unters Volk streut, tritt an seiner Gebarung der Sonderfonds deutlich zutage. Notwendig und überfällig – dies zeigt die gesamte Affäre – ist künftig eine entschiedene Trennung zwischen Institutionen und Privatinteressen. Die große Aufgabe neuer Demokratisierung und Transparenz sind eine zentrale Herausforderung für eine neue Ära Südtirols und einen neuen Landeshauptmann.

Hans Heiss
Riccardo Dello Sbarba