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Zusammenleben und Integration

Auf der Grundlage der Südtirol-Autonomie konnte sich unser Land friedlich entwickeln, sodass die Rechte der SüdtirolerInnen aller Sprachgruppen respektiert werden. Meistens leben wir jedoch noch nebeneinander her und nicht wirklich zusammen.

Die Trennungslogik, die sich durch viele Felder von Politik und Gesellschaft durchzieht, ist nicht dazu geeignet, Konflikte zwischen den Volksgruppen zu überwinden – sie blendet sie vielmehr häufig nur aus. Nur das tägliche Miteinander, die häufige Begegnung und eine mehrsprachig ausgerichtete Schulbildung schaffen ein echtes und in die gemeinsame Zukunft gerichtetes Zusammenleben.

Wir Grünen sind Südtirols einzige politische Kraft, welche die Sprachgruppen übergreift. Menschen aller Sprachgruppen arbeiten zusammen am grünen Projekt – in der Gesellschaft, in den Institutionen und in der Politik, vor allem auch auf Gemeindeebene.

PRESSEMITTEILUNG. In der April-Landtagswoche befasst sich die Grüne Fraktion mit zwei hochaktuellen Themen: der nicht enden wollenden Trockenheit und dem Chaos an den Schulen zwischen Zusammenleben und Recht auf Erstsprache. Mit zwei Beschlussanträgen wollen wir hier mit Lösungsvorschlägen ansetzen: Umsetzung des Wassersparens im Obstanbau Der erste Beschlussantrag befasst

BESCHLUSSANTRAG. Im Autonomiestatut wird in Artikel 19 das Recht auf den muttersprachlichen Unterricht geregelt. Dieses Recht, erkämpft vor mehreren Jahrzehnten, bildete eine Säule der Südiroler Autonomie. Als Schutz der Minderheit hat dieses Prinzip eine wesentliche Berechtigung. Die sprachliche Welt der Gründer:innen der Autonomie ist jedoch nicht mehr

PRESSMITTEILUNG. In Bozen ist wieder ein Schulstreit entbrannt. Zu viele italienische Kinder sind in deutschsprachigen Schulen eingeschrieben. Stadträtin Ramoser bringt wieder die alte „Lösung“ der Eingangstests zurück. Das eigentliche Problem wird dabei verkannt, die angebliche Lösung ist eine Scheinlösung, Frau Ramosers Vorschlag ist ein Pfasterle auf

ANFRAGE ZUR AKTUELLEN FRAGESTUNDE. Am Samstag, den 12. März wurde einem jungen Mann der Zutritt zu einem Bus von Bozen nach Meran verwehrt. Der Busfahrer öffnete laut Medienberichten nicht die Tür für ihn. Die herbeikommende Polizei nahm nicht den Busfahrer, sondern den Mann ins Visier, der

BESCHLUSSANTRAG. Schon seit einigen Jahren gibt es in Italien eine öffentliche Debatte darüber, wie man vulnerable Personengruppen schützen bzw. empowern kann. Am Beginn der Debatte steht die Frage, wie wir vulnerable Personen (persone fragili) überhaupt definieren wollen. Dazu zählen Personen mit körperlicher oder kognitiver Beeinträchtigung, aber

ANFRAGE ZUR SCHRIFTLICHEN BEANTWORTUNG. Auf einer Pressekonferenz der Landesrätin Waltraud Deeg am 16. Februar dieses Jahres wurde angekündigt, dass fortan alle familiären Beihilfen aufgrund der ISEE-Erklärung, und nicht wie bisher aufgrund der EEVE berechnet werden. Das lokale Einkommens- und Vermögensbewertungssystem EEVE-DURP Südtirols, im Sinne einer vernünftigen

ANFRAGE ZUR SCHRIFTLICHEN BEANTWORTUNG. Bereits im Jahr 2016 hat die Grüne Fraktion im Landtag eine Anfrage zu den finanziellen Risiken und der ökologischen Problematik von Investitionen eingereicht, die auf fossile Energiequellen setzen. Das Thema hat seither an Brisanz gewonnen. Zusätzlich zum bereits 2016 bestehenden Problem der

ANFRAGE ZUR SCHRIFTLICHEN BEANTWORTUNG. Es wird gebaut im Land. Bereits 2019 machten der Dachverband für Natur- und Umweltschutz gemeinsam mit dem Heimatpflegeverband auf den Bauboom der Tourismuszonen im Grünen aufmerksam (siehe Anhang). Daher richten wir folgende Fragen an die Landesregierung: Wie ist der Stand der Dinge folgender Projekte

INTERROGAZIONE DI ATTUALITÀ. La dichiarazione linguistica nominativa è stata riformata nel 2005, sulla spinta di una nuova normativa europea sui dati personali sensibili, che rendeva illegittima la loro raccolta “a tappeto”, stabilendo che essa doveva essere proporzionale all’effettivo uso. La riforma del 2005 conteneva però così