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Der italienweit bekannte Klimaexperte Norbert Lantschner geht bei den Europawahlen für die Grünen ins Rennen.

Nachdem sich vergangene Woche der Grüne Rat klar für eine Kandidatur bei den Europawahlen mit den Europäischen Grünen, den italienischen Grünen und Possibile (Ex-PD) ausgesprochen hatte, erfolgte heute bei der Landesversammlung die Kür des grünen Spitzenkandidaten.

Die Landesversammlung der Grünen wählte den in Fachkreisen und weit darüber hinaus bekannten Klimaexperten Norbert Lantschner zum Kandidaten im Wahlkreis Nordost. Norbert Lantschner ist angesichts der zurzeit herrschenden Klimadebatte der ideale Kandidat, der sowohl mit seinem fundierten Fachwissen als auch mit seiner langjährigen politischen Erfahrung bei den Europawahlen punkten wird.

Die Grünen Südtirols setzen damit ein klares Zeichen für die Europäische Union sowie für die notwendige sozialökologische Wende: „Gemeinsam mit der europäischen Familie der Grünen kämpfen die Südtiroler Grünen für den Klimaschutz, für die Ökowende und für mehr soziale Gerechtigkeit.“, so Hanspeter Staffler.

In Südtirol bieten die Grünen mit dieser Entscheidung eine Alternative an, um sich gegen die Allianz der SVP mit Forza Italia und dem Kandidaten Herbert Dorfmann etwas entgegenzusetzen. „Die Herausforderung wird es sein, die vier Prozenthürde zu überspringen und daher fordern wir alle auf, dies in gemeinsamer Anstrengung zu versuchen.“, ergänzt Tobias Planer.

 

In der Sondersitzung des Grünen Rates, am Montag den 18.02.2019 wurde beschlossen, das von den Europäischen Grünen forcierte Projekt bei den Europawahlen zu unterstützen. Die Europäischen Grünen bemühen sich, dass unter ihrer Schirmherrschaft die sozialökologischen Parteien Italiens vereint zu den Wahlen antreten, um für die Klima- und Ökowende zu kämpfen. Neben der Federazione dei Verdi werden auch Italia in Comune um den Bürgermeister von Parma, Federico Pizzarotti und die Südtiroler Grünen dieses Projekt unterstützen.

Die Südtiroler Grünen sind seit fast zwei Jahren Mitglied der Europäischen Grünen und pflegen intensive Kontakte mit den Grünen aus mittel- und nordeuropäischen Ländern. „Dies ist die einzig logische Entscheidung“ meint Tobias Planer, Co-Sprecher der Südtiroler Grünen, denn „als Teil der Europäischen Grünen haben wir einerseits „familiäre“ Verpflichtungen und andererseits sind wir an der Entwicklung einer starken, italienischen grünen Kraft interessiert“.

Das Projekt der Grünen gemeinsam mit Italia in Comune ist auf dem Weg und wir laden alle europafreundlichen Kräfte in Südtirol ein, sich diesem Projekt anzuschließen.

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Heute, am 5. März, haben die Südtiroler Grünen mit SEL ihre Kandidatin für die Europawahlen 2014 bekanntgegeben.
Es handelt sich hierbei um Oktavia Brugger, die bekannte ehemalige Rom-Korrespondentin des RAI-Senders Bozen. Sie kandidiert auf der alternativen Plattform für ein anderes Europa, der Liste “L’altra Europa con Tsipras”, mit einer dezidiert ökosozialen Ausrichtung, für ein modernes Europa der Bürgerrechte.
“Europa muss zusammenbleiben und das ist nur möglich bei einer einschneidenden Kurskorrektur in der EU-Wirtschaftspolitik,” sagt Oktavia Brugger: “Also Ja zur Eurozone, zu einem Europa der Bürger und Bürgerinnen, zu einem Europa, das die ökologisch gestaltete Produktion in den Mittelpunkt stellt.” Brugger fügt hinzu, dass es auch ein starkes “Nein” brauche: Zu einer verfehlten Spar- und Steuerpolitik, zur ausufernden EU-Bürokratie, zum Europa der Lobbys und Banken.
Mit Oktavia geben wir unseren WählerInnen die echte Wahl einer alternativen Vertretung Südtirols in Europa!
Giorgio Zanvettor und Brigitte Foppa, Co-Landesvorsitzende
Warum ich mich für eine Kandidatur entschlossen habe
CV von Oktavia Brugger
Aufruf für Oktavia Brugger von Florian Kronbichler
Il manifesto “L’Altra Europa con Tsipras”