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Patientenverfügung: Dank Mina Schett Welby 

Italiens Politik hat für einmal Verantwortung übernommen. Mit der Genehmigung durch den Senat ist die so genannte Patientenverfügung endlich Gesetz. Unheilbar Totkranke, ihre Angehörigen sowie Ärzte und Pflegepersonal müssen sich nicht länger um Unausweichlichkeiten drücken und auf Gnade hoffen. Sie können sich jetzt auf ein Recht berufen. Das Parlament hat seine Pflicht wahrgenommen und dem Menschen das Selbstbestimmungsrecht über sein Leben bis zum Tod zurückgegeben. Mit Respekt ist anzuerkennen, dass auch die Südtiroler Senatoren für die Annahme des Gesetzes gestimmt haben. Stolz darf das ganze Land jedoch auf seine Mitbürgerin Mina Schett Welby sein. Die heute 80jährige Lehrerin aus Innichen gilt seit Jahren italienweit als die Vorkämpferin für das Recht auf würdiges Sterben, und es ist deshalb nicht  übertrieben, Mina Schett Welby die Mutter des heute genehmigten Gesetzes zu nennen.
Florian Kronbichler

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