Italien macht sich auf den Weg zurück in die Vergangenheit. Während andere Länder längst von der Kernenergie abgehen, macht Italien den Weg frei dafür.

„Wir finden das einen völlig falschen Weg,“ warnen die grünen Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer und Zeno Oberkofler. „Und Italiens Bevölkerung hat sich hierzu zwei Mal in aller Deutlichkeit bei staatsweiten Referenden positioniert. Atomenergie ist von den Italiener:innen nicht gewünscht. Die Regierung Meloni mit ihrem fragwürdigen „Umwelt“minister Pichetto Fratin fegt über den Willen der Bevölkerung hinweg und legt damit schon einmal ihr Demokratieverständnis bloß.“

Atomenergie ist unermesslich teuer, wenn man die Vor-, Bau- und Folgekosten miteinrechnet. Sie hat unerhörte Gefahrenpotenziale während des Funktionierens und unendlich währende Lagerungsproblematiken in der Endphase.

„Atomenergie, auch wenn sie smart verkleidet ist, ist von Gestern. Ich bin gerade durch die Länder Europas gereist, und habe mit eigenen Augen gesehen, wie sich unser Kontinent entwickelt hat. Riesige Photovoltaikflächen und Windkraftanlagen wurden angelegt, um mehr Unabhängigkeit von fossilen und nuklearen – also gefährlichen, klimaschädlichen und geopolitische Abhängigkeiten schaffenden – Energiequellen zu erlangen,“ so die Landtagsabgeordnete Brigitte Foppa.

Jetzt mit einem Kernenergieprogramm beginnen, heißt auf lange Sicht (man bedenke die Bauzeiten!) eine Karte spielen, die sich in der Vergangenheit als gefährlich und unberechenbar erwiesen hat. Gerade in Krisenzeiten ist das immer der falsche Weg.

Landtagsabgeordnete

Brigitte Foppa
Madeleine Rohrer
Zeno Oberkofler