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Ökowende in Südtirol: Jetzt müssen Taten folgen!

PRESSEMITTEILUNG.

Unerwartet aber passend zu dieser Woche wurde heute im Landtag der Gesetzesentwurf der Grünen zur Ökowende 2030 behandelt. Nach der Aufregung um den Pestizid-Prozess wurde unser Gesetz zur Verringerung des Pestizideinsatzes und zur Ökologisierung der Landwirtschaft gerade heute im Landtag aufgegriffen.

„Unsere Vision ist es, Südtirol bis 2030 als Vorzeigeland in Bezug auf den Ökolandbau zu positionieren und über 80% der landwirtschaftlichen Fläche umzustellen“, sagt der Erstunterzeichner Hanspeter Staffler. Das geht in dieselbe Richtung wie die Pläne der EU-Kommission, die bis 2030 sehr viel Geld in die Hand nehmen wird, um den Ökolandbau zu forcieren.

Der Gesetzentwurf sieht die Neuregelung drei wesentlicher Punkte vor. Der erste Vorschlag bezieht sich auf die Ausbildung von Junglandwirtinnen und Junglandwirten. Die Fachschulen für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung sollen um den Lehrgang „Ökologischer Landbau“ erweitert werden: „Nur wenn junge Menschen eine gründliche und fundierte Ausbildung erhalten, wird zukünftig der Umstieg auf ökologischen Anbau gelingen“, so Hanspeter Staffler.

Zweitens fordert der Gesetzentwurf die zeitnahe Ausarbeitung konkreter Pläne für die Ökowende durch die Landesregierung, um so den Umstieg auf Biolandwirtschaft und den Ausstieg aus dem chemisch-synthetischen Pestizideinsatz zu beschleunigen.
Der besondere Schutz sensibler Zonen wie Wohngebiete, Kinderspielplätze und Parkanlagen bildet den dritten Punkt des Gesetzentwurfs.

Zur Abstimmung kam es allerdings nicht – die Zeit der Minderheit war zu Ende. Im Herbst werden wir wissen, ob der Landtag bereit für die Ökowende ist.

BZ,17.09.2020

Hanspeter Staffler
Brigitte Foppa
Riccardo Dello Sbarba

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Author: Heidi

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