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Internationaler Tag gegen Rassismus

Am heutigen 21. März findet weltweit der internationale Tag gegen Rassismus statt, als Gedenktag an die Opfer von Sharpeville im Jahre 1960. Damals protestierten tausende SüdafrikanerInnen gegen das diskriminierende Rassengesetz im Zuge der Apartheid, der staatlich organisierten Rassentrennung und Überlegenheit der weißen Bevölkerung. Es wurden insgesamt 69 Demonstranten von der Polizei erschossen und dieser Tag bleibt bis heute als Massaker von Sharpeville in Erinnerung.
Damals wie heute ist Rassismus ein alltäglicher Begleiter, auch bei uns. Sich von ihm zu distanzieren und ihn herabspielen, macht ihn nicht weniger präsent. Wir müssen ihn beim Namen nennen, uns selbst und unser Umfeld darauf aufmerksam machen und rassismuskritisches Denken fördern. All die kleinen und großen Mikroaggressionen in unserem täglichen Handeln müssen uns endlich bewusst werden. Das hektische Umklammern der Handtasche, wenn ein Mann einer anderen Hautfarbe bei uns vorbeigeht, die Frage „woher kommst du…aber wirklich?“ und sowieso und immer wieder die Bahnhofsszenen, wo ausschließlich People of Color nach Pässen und Zugtickets gefragt werden (racial profiling), sind nur einige wenige Beispiele. Rassismus findet nicht nur auf individueller, sondern leider auch auf institutioneller Ebene statt. Erst vor kurzem wurden Geschichtsunterrichts-Unterlagen einer Südtiroler Schule veröffentlicht, die voll von rassistischen Begriffen waren (https://www.salto.bz/de/article/27022018/die-negersklaven). Es bleibt eine Herausforderung, sich immer wieder gegen Rassismus und Alltagsdiskriminierung zu wehren.
Der heutige Tag ist eine Gelegenheit, ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Unser Buchtipp „Exit Racism“ von Tupoka Ogette bietet eine Unterstützung für den richtigen Umgang mit Rassismus.

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