HomeCovid-19Die Ökowende in Südtirol muss trotz Corona-Krise jetzt beginnen

Die Ökowende in Südtirol muss trotz Corona-Krise jetzt beginnen

PRESSEMITTEILUNG.

Zuletzt hat sich der Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann in RAI-Südtirol für einen Aufschub des europäischen Green Deal ausgesprochen. Damit schlägt er in dieselbe Kerbe wie einige seiner konservativen Kollegen in Österreich oder Deutschland: Die Notwendigkeit für eine Ökowende in Landwirtschaft und Mobilität sei schon gegeben, aber nicht jetzt sondern erst irgendwann später.
Die Strategie des wiederkehrenden Aufschubs der Ökowende muss ein Ende haben. Selbst die EU-Spitzen wie Ursula von der Leyen, Frans Timmermans und Margrethe Vestager haben unisono erklärt, dass es keinen Sinn mache, die alte Wirtschaftsweise wiederaufzubauen. Hunderte Milliarden Euro sollen direkt in die strategischen Aufgaben Klima- und Umweltschutz fließen.

„Daher darf es keinen Aufschub für den europäischen Green Deal und für die Ökowende in Südtirol geben.“ sagt Hanspeter Staffler. Landwirtschaft, Mobilität und Bauwirtschaft müssen noch wesentlich ökologischer werden. Wir stehen in allen Bereichen erst am Anfang eines langen Weges des Wandels, mit den anstehenden Investitions-Milliarden besteht die einmalige Chance, die Ökologisierung zu beschleunigen. „Diese Gelegenheit muss Südtirol beim Schopf packen.“ meint der Landtagsabgeordnete.

BZ, 15.05.2020

 

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