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Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT), erinnern Menschen rund um den Erdball mit vielfältigen Aktionen an den 17.05.1990, der Tag, an dem Homosexualität endlich aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit.

Noch immer werden Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung in 69 Staaten strafrechtlich verfolgt, in 11 Ländern sind sie sogar von der Todesstrafe bedroht. Vielerorts sind staatliche Behörden an der Unterdrückung beteiligt, verweigern ihnen jeglichen Schutz vor Anfeindungen und Gewalt.

Auch wenn bei uns in den letzten Jahrzehnten viel für den Schutz und die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, bisexuellen, transgender und intergeschlechtlichen Menschen auf institutioneller Seite erreicht wurde, so kommt es im Alltag leider immer wieder zu Diskriminierung und sogar körperlichen Angriffen.

Verletzende Bemerkungen, Ausgrenzung und die Verweigerung von Grundrechten sind leider auch in Südtirol alltäglich und in manchen Kreisen immer noch salonfähig.

Es liegt somit an jedem einzelnen von uns, nicht schweigend zuzusehen, wenn Menschen diskriminiert werden, sondern klar, laut und deutlich Stellung zu beziehen für eine offene, tolerante und inklusive Gesellschaft – auf dass die nächste Generation keiner solchen Gedenktage mehr bedarf.

Felix von Wohlgemuth

Co-Vorsitzender
Verdi Grüne Vërc

 

 

 

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Author: Verena

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