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Savoi bleibt Präsidiumsmitglied im Regionalrat. Sexismus und Beleidigung von Frauen sind offenbar kein Rücktrittsgrund

PRESSEMITTEILUNG.

Unter großen Schwierigkeiten und mit vielen Verhinderungsversuchen seitens des Präsidenten Paccher wurde heute im Regionalrat zur „Causa Savoi“ diskutiert. Präsidiumsmitglied Savoi, man wird sich erinnern, hatte die Regionalratsabgeordneten Ambrosi und Rossato nach einem Parteiwechsel als „Huren“ bezeichnet. Daraufhin hatten 16 Regionalratsabgeordnete in einer Note an den Präsidenten gefordert, dass Savoi sein Amt als Präsidiumsmitglied zurücklegen sollte.

Im Lauf der Debatte wurde Savoi mehrfach aufgefordert, Stellung zu beziehen und zurück zu treten. Mehrere Abgeordnete benannten es klar, dass Savois Präsenz als Vertretung des Regionalrates nach diesen Aussagen nicht mehr tragbar ist. Lange harrte Savoi schweigend aus, am Ende hat er Stellung genommen  und darauf hingewiesen, dass er zwar einen Fehler gemacht habe, aber keineswegs an einen Rücktritt denke.

Damit liegt die Angelegenheit bei der politischen Mehrheit des Regionalrats. Die grünen Abgeordneten Foppa, Coppola, Dello Sbarba und Staffler fordern die Mehrheit, insbesondere die SVP auf, im nächsten Monat beim Halbzeitwechsel der Legislatur, ein klares Zeichen zu setzen. Wenn die SVP-Lega-Mehrheit weiterhin hinter Savoi als Präsidiumsmitglied stehen würde, dann wäre das ein gravierendes Statement zu dem, was in unserer Region denk- und sagbar ist. Und alle Bemühungen, die Gewalt an Frauen und die Hassrede zurückzudrängen, würden ad absurdum geführt.

 

21.04.2021

Regionalratsabgeordnete
Brigitte Foppa
Lucia Coppola
Riccardo Dello Sbarba
Hanspeter Staffler

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Author: Heidi

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