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Long Covid: Sind wir vorbereitet?

ANFRAGE ZUR AKTUELLEN FRAGESTUNDE.

Long Covid werden die Symptome genannt, die viele Covid-19-Patientinnen und -Patienten noch Wochen oder Monate nach ihrer Infektion haben und die Medizinerinnen und Wissenschaftlern zunehmend Sorgen bereiten. Betroffene berichten von dauerhafter Erschöpfung, Kurzatmigkeit, sogenanntem Gehirnnebel (»brainfog«), Kopfschmerzen, Tinnitus oder Niedergeschlagenheit bis hin zur depressiven Verstimmung. Studien aus Großbritannien gehen davon aus, dass ca. 10% der Covid-Erkrankten Symptome von Long Covid entwickeln. Viele von diesen sind mittleren Alters, ein beachtlicher Teil sind Frauen. International setzt sich die Überzeugung durch, dass sich die Gesundheitssysteme auf diesen Aspekt der Pandemie zu wenig vorbereiten, was zu großem und dauerhaftem Leid für Betroffene führen dürfte.

In dieser Angelegenheit richten wir folgende Fragen an die Südtiroler Landesregierung:

  1. Von wie vielen Long-Covid-Patient:innen geht man in Südtirol aus?
  2. Welche Strukturen werden diese Patient:innen auffangen?
  3. Wie viele Reha-Plätze stehen im Land für Long Covid zur Verfügung, wie viele für Personen, die an Direktfolgen von Covid-19 leiden?
  4. Wie wird das Personal auf die besonderen Anforderungen dieser Krankheitsbilder vorbereitet? Steht genug Personal zur Verfügung?
  5. Wann hat sich die Expertenkommission das letzte Mal mit diesem Thema befasst? Zu welchem Schluss ist sie gekommen?

BZ, 05.04.2021

Landtagsabgeordnete
Brigitte Foppa
Riccardo Dello Sbarba
Hanspeter Staffler

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Author: Heidi

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