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Gesetz “Raum und Landschaft”: Nein zu Frauen

PRESSEMITTEILUNG.

Wenn es um das Gesetz “Raum und Landschaft” geht, mangelt es nie an (auch sehr bitteren) Überraschungen.

Am 21. Oktober stimmte der 2. Gesetzgebungsausschuss überraschenderweise für einen Änderungsantrag, eingebracht von Peter Faistnauer (Team K). Dadurch reicht die Vertretung von nur einer Frau für die Kommissionen “Territorium und Landschaft”, anstatt einer Frauenvertretung von 1/3, wie es das Gesetz vorsah. Im Jahr 2019 hatte die Grüne Fraktion im Landtag hart für die Aufnahme dieser Quote gekämpft, um so eine gerechtere Vertretung beider Geschlechter zu gewährleisten. Nun stehen wir wieder am Anfang.

Zum Glück muss das Plenum noch über den Antrag abstimmen, bevor er in Kraft tritt. Hoffentlich wendet sich das Blatt dort nochmal. Viele Frauen, auch aus den Reihen der SVP, standen dieser Initiative in den letzten Tagen sehr kritisch gegenüber. Wir werden alles tun, um gemeinsam und mit vereinten Kräften wieder etwas Gerechtigkeit herzustellen. Die weibliche Blick auf die Politik und unseren Raum sind heute wichtiger als je zuvor!

BZ, 21.10.2020

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Author: Heidi

Ärztliche Leiter*in
"Raum und Landschaft
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