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EUROPAWAHLEN: Grüne Königin der Herzen

PRESSEMITTEILUNG.

Außergewöhnliches Ergebnis für die Südtiroler Grünen bei den Europawahlen. Mit mehr als 30.000 Vorzugsstimmen landet Brigitte Foppa einen Erfolg weit über den Erwartungen. Das Bündnis Verdi-Sinistra konnte 6,7 Prozent und damit 6 Sitze im Europäischen Parlament erreichen. Das Südtiroler Mandat wurde um Haaresbreite verfehlt.

In Südtirol etablierten sich die Grünen mit Brigitte Foppa mit 15,7 % der Stimmen als zweite politische Kraft nach der SVP im Lande. „Ein klares Zeichen, dass es den Grünen gelingt zu mobilisieren“, so Elide Mussner, Co-Sprecherin der Grünen. Brigitte Foppa ist als Siegerin aus diesem außergewöhnlichen Wahlkampf für soziale, wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit hervorgegangen. Südtirol wollte mehr als nur eine Vertretung in Brüssel, das hat diese Wahl deutlich gezeigt.

„Es ist ein außergewöhnliches Ergebnis, das meine Arbeit der letzten Jahre bestätigt“, zeigte sich Brigitte Foppa mit dem Ergebnis für sich und ihre Partei zufrieden. „Es gab so viel Zuspruch und viel Hoffnung auf eine mehrstimmige Vertretung in Europa. Ich hätte dies gern gemacht. Nun bleibe ich dem Landtag erhalten. Auch das dürfte viele Menschen freuen, zumindest habe ich diese Rückmeldung vielfach erhalten,“ so Foppa.

Das Ergebnis von Brigitte Foppa außergewöhnlich: 16,7 Prozent in Bozen, 20,19 Prozent in Brixen, 18,9 Prozent in Meran und 22,08 Prozent in Bruneck. Sehr gut lief es auch in Ladinien, wo sie in St. Ulrich sogar 25,3 Prozent erreichte. Im Parteisitz in Bozen sprach man scherzhaft vom „Oscar für die politische Karriere“, der Brigitte Foppa mit diesem Ergebnis überreicht wurde.

„Das Ergebnis in ganz Südtirol gibt uns positiven Aufwind für die Zukunft“, so Luca Bertolini, Co-Sprecher der Grünen: „Wir setzen uns weiterhin für alle Menschen ein und werden dies mit Überzeugung bei den bevorstehenden Gemeindewahlen tun“.

Die niedrige Wahlbeteiligung gibt jedoch Anlass zur Sorge, nicht einmal 50 Prozent der Südtiroler:innen haben gewählt. Die Grünen sind überzeugt, mit dazu beigetragen zu haben, Wahlmüde an die Urnen gebracht zu haben. Das zeigen die Zahlen, die bei Grün im Steigen waren, während bei anderen die absoluten Zahlen deutlich gesunken sind.

Die Grünen bleiben die Alternative für diejenigen, die finden, dass die soziale Entwicklung mit der wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung im Einklang stehen muss.

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