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A 22 – Wer zahlt am Ende (drauf)?

Bozen, den 5. Februar 2013

BrennerautobahnDie Brennerautobahn-Gesellschaft hat heute mitgeteilt, dass sie 753 Millionen Euro für den Bau einer dritten Autobahnspur bis an die Grenze der Region Trentino-Südtirol ausgeben will.

Nun mag mehr Verkehr sicherlich höhere Einkünfte für die Autobahngesellschaft mit sich bringen. Die Gesamtrechnung, nämlich wie hoch die Kosten für Natur und Mensch sind bzw. sein werden, wird indessen nicht gemacht.
Durch diesen Autobahnausbau wird der Druck auf eine dritte Autobahnspur bis Bozen sicher größer werden. Sie wird auch immer schwerer zu verhindern sein, wenn immer mehr Verkehr nördlich von Verona in unser Land herein kanalisiert wird.

Die A22 ist eine Gesellschaft, deren Aktien mehrheitlich in den Händen der öffentlichen Verwaltung in der Region Trentino-Südtirol liegen. Unsere Landespolitiker legen großen Wert darauf, dass die wichtigsten Posten an die richtigen Freunde vergeben werden, tun aber so, als ob sie ohnmächtig wären, wenn es um die Entwicklung des umwelt- und gesundheitsgefährdenden Verkehrs geht.

Die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung der Gesundheit für Mensch und Tier sind weitgehend hausgemacht.

Für die Grünen-Verdi-Vërc

Brigitte Foppa und Sepp Kusstatscher, Landesvorsitzende
Hans Heiss und Riccardo Dello Sbarba, Landtagsabgeordnete

 

 

 

Cristina Kury, Senat
Tourismusorganisatio
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