HomeGeschlechtergerechtigkeitFrauen sind eine Mehrheit, die wie eine Minderheit behandelt werden

Frauen sind eine Mehrheit, die wie eine Minderheit behandelt werden

Zwei sehr simple Dinge wünschen sich Frauen, seit es den Tag der Frau gibt: Frauen sollen in keinem Bereich der Gesellschaft diskriminiert werden, weil sie Kinder bekommen (könnten). Und zweitens: Frauen sollen vor Gewalt und Herabwürdigung geschützt werden.

Das erste gelingt nur, wenn auch Männer in keinem Bereich der Gesellschaft daran gehindert werden, ihre Vaterschaft aktiv auszuüben. Einkommensunterschiede, Nachteile für in den Beruf Wiedereinsteigende, geringe Pensionsaussichten und Angst vor Abhängigkeiten stehen dem im Wege.

Präventionsarbeit und der Ausbau von Anlaufstellen für von Gewalt betroffene Frauen können Leben retten. Dies betrifft auch Frauen auf der Flucht, die oft spezifischer Gewalt ausgesetzt sind und spezifische Fluchtgründe haben.

Das sind große Themen im Leben von Frauen (und Männern), wie zum ersten die aktuelle Familienstudie des Astat zeigt (Zitat: „Solange die Frau die (nahezu) alleinige Verantwortung für die Familienarbeit trägt, ist und bleibt das Thema Vereinbarkeit größtenteils Frauensache. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn sich auch das Rollenverständnis in Familie und Gesellschaft wandelt“) und zum zweiten die tägliche Lektüre der Tagespresse.

Wir wiederholen es, solange es notwendig ist. Gerne würden wir den einen Tag der Frau im Jahr gegen die 364 restlichen Tage tauschen, an denen die Grundbedingungen dafür gewährleitet sind, dass Frauen (siehe eins und zwei) nicht diskriminiert und nicht herabgewürdigt werden. Und das sollte im Jahr 2018 doch keine Utopie mehr sein.

Alles Gute zum Weltfrauentag!

Damit wir uns nächstes Jahr etwas anderes wünschen können.

Wahlaufruf: Für das
Stopp dem billigen A
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