Dem Helikopter-Boom müssen Grenzen gesetzt werden. Biomensen für mehr Gesundheit.
PRESSEMITTEILUNG.
Diese Vorschläge bringen die Grünen in den Landtag.
Helikopter und Mensen haben auf den ersten Blick wenig gemein? Das stimmt. Das Ziel, dass die Grünen mit diesen beiden Mai-Anträgen im Landtag verfolgen möchten, ist jedoch sehr ähnlich. Denn es geht es um die Lebensqualität der Menschen.
Hubschrauber am richtigen Ort
Die Genehmigung von Hubschrauberlandeplätzen ist auf staatlicher Ebene geregelt und fällt in die Zuständigkeit der Zivilluftfahrtbehörde ENAC. Das Land verfügt nur über sehr begrenzte oder indirekte Eingriffsmöglichkeiten bei der konkreten Standortwahl und der Genehmigung einzelner Anlagen. Dies führt in letzter Konsequenz dazu, dass Land und Gemeinden sozusagen keine Handhabe besitzen.
„In den letzten Jahren haben wir einen deutlichen Anstieg von Helikopteraktivität erlebt, die oft ohne angemessene Einbindung des Gebiets durchgesetzt wurden. Hinzu kommen Lärm, Umweltauswirkungen und eine Verschlechterung der Lebensqualität. Es ist notwendig, dass das Land mehr Mitspracherecht erhält und so mehr Transparenz entsteht“, erklärt Brigitte Foppa, Erstunterzeichnerin des Vorschlags.
Biologische Lebensmittel in öffentlichen Mensen
Der zweite Beschlussantrag betrifft die Einführung und Stärkung der Verwendung biologischer Lebensmittel in öffentlichen Mensen – von Schulen über Krankenhäuser bis hin zu Pflegeheimen –, um die lokale landwirtschaftliche Produktion aufzuwerten und ein gesünderes sowie nachhaltigeres Ernährungssystem zu fördern.
„In Südtirol haben wir ein großes Potenzial in der biologischen Produktion, doch dies spiegelt sich noch nicht ausreichend in den öffentlichen Mensen wider. Wir wollen die Verbindung zwischen lokaler Landwirtschaft und Gemeinschaftsverpflegung stärken, die Qualität der Lebensmittel verbessern und gleichzeitig unsere Produzenten unterstützen“, so Erstunterzeichnerin Madeleine Rohrer.
Die beiden Initiativen haben ähnliche Ziele: Nachhaltigkeit, Gesundheit und die Rechte der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. „Ob es darum geht, was wir essen, oder um die Umwelt, in der wir leben – es braucht politische Entscheidungen, die das Wohlbefinden der Menschen und die Nachhaltigkeit in den Blick nehmen. Die Stärkung lokaler Wertschöpfungsketten und eine stärkere Einbindung der Gemeinschaften bedeuten, ein gerechteres und lebenswerteres Südtirol aufzubauen“, schließen die grünen Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer und Zeno Oberkofler.
Weitere Informationen
Bozen, 05.05.2026
Landtagsabgeordnete
Madeleine Rohrer
Zeno Oberkofler
Brigitte Foppa