Pressemitteilung
Heute, am 4. Dezember, hat der Klimabürgerrat gemeinsam mit dem Stakeholder Forum Klima seinen Bericht dem Südtiroler Landtag präsentiert.
Brigitte Foppa erinnert daran, dass Bürgerräte in Südtirol mit dem Landesgesetz zur direkten Demokratie 2018 eingeführt wurden: „Es ist ein Zeichen der Zeit, dass der erste Bürgerrat auf Landesebene dem Thema Klimawandel gewidmet ist. Gesellschaftlicher Wandel erfordert gesellschaftliche Beteiligung. Der Klimabürgerrat zeigt dies auf eindrucksvolle Weise“, so Foppa.
„Wir freuen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger Südtirols über diesen Rat aktiv zur Entwicklung inklusiver und realistischer Klimapolitik beitragen können“, erklären die Landtagsabgeordneten Madeleine Rohrer, Brigitte Foppa und Zeno Oberkofler. „Diese Beteiligung ist entscheidend, um das Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schärfen und den demokratischen Prozess in Südtirol zu stärken.“ Ein wichtiger Schritt hin zu einem inklusiveren und nachhaltigeren Südtirol.
Die Vorstellung im Landtag wurde durch einen Beschlussantrag der Grünen Fraktion ermöglicht, erstunterzeichnet von der Abgeordneten Madeleine Rohrer. Ziel war es, dass die Ergebnisse nicht nur der Landesregierung, sondern auch dem Landtag vorgelegt werden. Dadurch sollte die öffentliche Aufmerksamkeit auf Klimafragen erhöht und den Vorschlägen des Klimabürgerrats mehr politisches Gewicht verliehen werden.
„Die direkte Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse ist essenziell, um die Klimakrise effektiv anzugehen. Auch der Landtag sollte sich stärker in diesen Prozess einbringen. Diese Gelegenheit zum Austausch ist ein Anstoß für gerechtere, gemeinsam erarbeitete und umsetzbare Lösungen. Wir hoffen, dass dieses Modell von Bürgerräten künftig auch in anderen Bereichen Anwendung findet“, so Madeleine Rohrer, die diese Überzeugung bereits in der Vergangenheit mehrmals betont hatte.
Landtagsabgeordnete
Madeleine Rohrer
Zeno Oberkofler
Brigitte Foppa