Jedes Jahr am 21. September wird der Welt-Alzheimer-Tag begangen. Die grüne Landtagsabgeordnete Brigitte Foppa, bekundet ihre Solidarität mit den Betroffenen und ihren Pflegepersonen.
„Wenn bei einer Person Demenz diagnostiziert wird, ist sie nicht allein. Die Krankheit verändert das Leben des gesamten sozialen Umfelds der Betroffenen: Veränderte Gewohnheiten und Bedürfnisse wirken sich auf die Beziehungen aus, und deshalb ist es wichtig, sowohl die erkrankte Person als auch diejenigen zu unterstützen, die sich täglich um sie kümmern“, erklärt Brigitte Foppa. Die Abgeordnete erinnert daran, dass die Grüne Fraktion im Landtag einen Antrag eingereicht hat, der darauf abzielt, die pflegenden Angehörigen zu entlasten und ihnen Möglichkeiten zur Erholung und zum Rasten zu bieten.
Der Weltalzheimertag ist eine Gelegenheit, Danke zu sagen: Danke allen Angehörigen sowie dem Gesundheits- und Pflegepersonal, das die Betroffenen täglich begleitet, sowie den Vereinen und Freiwilligen, die sich von Demenz und den damit verbundenen Schwierigkeiten nicht abschrecken lassen.
„Demenz macht Angst, das weiß ich aus eigener Erfahrung“, schließt Foppa. „Genau deshalb müssen wir Alzheimer aus dem Tabu herausholen und von der Scham befreien. Nur wenn die Krankheit in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt, verliert sie ihr Stigma – damit die Betroffenen und ihrer Pflegenden aus der schrecklichen Einsamkeit herausfinden, in der sie heute oft noch landen. Denn das hat sich niemand verdient.“
Landtagsabgeordnete
Brigitte Foppa