HomeDeutschBildung statt Blockade: Emotionale und sexuelle Bildung an Südtirols Schulen sichern

Bildung statt Blockade: Emotionale und sexuelle Bildung an Südtirols Schulen sichern

Das Valditara-Gesetz ist durch. Am 4. Juni hat der italienische Senat beschlossen, was Pädagoginnen, Gewerkschaften und die Weltgesundheitsorganisation seit Monaten befürchtet haben: Sexualerziehung in Kindergarten und Grundschule wird verboten, in höheren Klassen nur noch mit schriftlicher Elterneinwilligung erlaubt. Italien, das ohnehin zu den wenigen europäischen Ländern gehört, in denen sexuelle Bildung nicht gesetzlich verankert ist, macht damit einen weiteren Schritt zurück. Doch Südtirol muss diesen Schritt nicht mitgehen. Die Grünen Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer und Zeno Oberkofler haben im Rahmen der Behandlung des Landesgesetzentwurfs Nr. 70/26 einen Beschlussantrag eingebracht, die die Landesregierung in die Pflicht nimmt: emotionale und sexuelle Bildung soll als fester Bestandteil des Südtiroler Schulcurriculums verankert werden. Bildungslandesrat Achammer hat bereits angedeutet, dass diese Spielräume vorhanden sind. Jetzt geht es darum, sie auch zu nutzen.

 

Landtagsabgeordnete

Brigitte Foppa
Madeleine Rohrer
Zeno Oberkofler

Author: Serena

Kommunikationsbeauftragte der Grüne Fraktion.

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