Grande Kury

Cristina Kury - Paul Rösch
Die Entscheidung Cristina Kurys, auf einen Stadtratsposten zu verzichten, hat weit über die grünen Parteigrenzen hinaus Verwunderung, vor allem aber große Bewunderung ausgelöst.
Die meistgewählte Meranerin hat sich dafür entschieden, „Platz für Neues“ zu schaffen und die Regierungsbildung unbelastet von vergangenen Fronten vonstatten gehen zu lassen.
Als grüne Partei tut es uns zwar leid, dass die lange politische Karriere von Cristina Kury nicht mit einer Regierungserfahrung gekrönt wird, wie es nur verdient gewesen wäre – zugleich erfüllt uns die Entscheidung unserer Grande Dame mit Stolz und Bewunderung.
Denn nach Patrizia Trincanato macht eine weitere Grüne vor, wie nachhaltige Politik zu verstehen ist. Nämlich vorrangig nicht als Erfüllung persönlichen Ehrgeizes, sondern als Dienst an der Allgemeinheit, der in vielen verschiedenen Rollen erfolgen kann – und der als echter „Zivildienst“ (Hans Heiss) immer auch ein Amt auf Zeit ist, einem größeren Ganzen, dem Gemeinwohl untergeordnet.
Frau Kury hat ein großes Zeichen gesetzt. Wir wünschen ihr und dem Bürgermeister Paul Rösch alles Gute bei der Leitung der Meraner Stadtpolitik – auf dass das „grün-bürgerlistige“ Tandem weiterhin Rückenwind haben möge!
 
Brigitte Foppa und Giorgio Zanvettor
Co-Landesvorsitzende
Bozen, den 14.06.2015

Principio di cautela
Perfino il Papa chie
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