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Blockheizkraftwerk Sand in Taufers

ANFRAGE ZUR AKTUELLEN FRAGESTUNDE.

In Medienberichten vom 05.05. lesen wir von einer Strategie, mit denen das Blockheizkraftwerk in Sand in Taufers neue Fahrt aufnehmen will: Die Kraftwerke, in unmittelbarer Nähe zu einem Wohngebiet, sollen mittels tierischer Fette beheizt werden, gewonnen aus Schlachtabfällen, die von „weit her“ nach Sand in Taufers gebracht werden sollen.

Daher richten wir folgende Fragen an die Landesregierung:

  1. Woher kommen die Schlachtabfälle, mit denen die Blockheizkraftwerke „gefüttert“ werden sollen?
  2. Wie kann garantiert werden, dass es bei der Verbrennung von tierischen Fetten tatsächlich keine Dioxine austreten?
    a. Ist eine Temperatur von über 450 Grad Celsius stets und ohne Schwankungen gewährt?
    b. Gibt es externe Kontrollen zu Temperatur und Brennvorgang? Von wem?
  3. Wie ist die CO2-Bilanz beim Verheizen von tierischen und wie jene von anderen Fetten? Wir bitten um einen detaillierten Vergleich.
  4. Wie kann ausgeschlossen werden, dass in den Aschen und Schlacken Gift- bzw. Schadstoffe aus der Tierhaltung verbleiben?
  5. Kann ein:e Abnehmer:in der Fernwärme, der/die aus ethischen Gründen diese Praxis ablehnt, auf andere Brennstoffe zurückgreifen?

Bozen, 05.05.2021

Landtagsabgeordnete
Brigitte Foppa
Riccardo Dello Sbarba
Hanspeter Staffler

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Author: Heidi

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