{"id":37593,"date":"2025-12-12T11:08:05","date_gmt":"2025-12-12T10:08:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verdi.bz.it\/?p=37593"},"modified":"2025-12-12T11:08:05","modified_gmt":"2025-12-12T10:08:05","slug":"portafoglio-pieno-ma-prosperita-lontana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verdi.bz.it\/it\/portafoglio-pieno-ma-prosperita-lontana\/","title":{"rendered":"Portafoglio pieno, ma prosperit\u00e0 lontana?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Intervento di Brigitte Foppa sul bilancio provinciale.<\/strong><\/p>\n<p>Der World Happiness Report 2025 startet mit der Erz\u00e4hlung \u00fcber eine Brieftasche. Ich werde das am Ende noch erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>In dieser Haushaltsrede m\u00f6chte ich mich mit dem Wohlstand in S\u00fcdtirol befassen.<br \/>\nWir sind ein au\u00dferordentlich wohl-habendes Land.<br \/>\nDas hei\u00dft, wir haben viel Geld in unserer Brieftasche.<\/p>\n<p>Fast 9 Milliarden stehen im Landeshaushalt 2026 zur Verf\u00fcgung. Das ist eine Unmenge Geld, sicher jenseits des Vorstellbaren f\u00fcr die einzelne Person. Wir k\u00f6nnen uns mit anderen L\u00e4ndern vergleichen (und da stehen wir im Verh\u00e4ltnis zu den Einwohnerzahlen immer au\u00dferordentlich gut da, wenn auch nie eine echte Vergleichbarkeit gegeben ist\u2026 niemand hat im genau selben Ausma\u00df die selben Zust\u00e4ndigkeiten).<br \/>\nWir k\u00f6nnen uns aber auch mit uns selbst vergleichen.<br \/>\nMit unserer Vergangenheit (der Landeshaushalt und die parallel verlaufende Wirtschaftsleistung sind stets gewachsen), aber auch mit unserer Gegenwart.<\/p>\n<p>Diese Aufgabe stelle ich mir in dieser Haushaltsrede am Ende des Jahres 2025.<\/p>\n<p>Man hat mir gesagt, ich solle nicht zu kritisch sein. Das sagen mir meistens die B\u00fcrgerinnen. Viele von ihnen w\u00fcnschen sich eine harmonische und kooperative Landespolitik.<br \/>\nMan hat mir aber auch gesagt, ich solle sehr kritisch sein. Das sagen mir meist die Journalisten, die \u00fcber die Reden im Haushalt berichten, und die sich eine kr\u00e4ftige Polarisierung w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Ich komme also zur\u00fcck, auf den Auftrag, den uns Rosa Luxemburg gegeben hat \u2013 und ich sage, was ist. Ausgehend, wie immer, von den Fragen:<\/p>\n<p>Wie stehen wir heute in der Welt?<\/p>\n<p>Und, angesichts dieses neuen Rekordhaushalts: Wie gut geht es uns?<\/p>\n<p>Gehen wir von den Zahlen aus, und rechnen wir die 9 Milliarden auf die einzelne B\u00fcrgerin, den einzelnen B\u00fcrger herunter. Das macht ca. 1.350 Euro pro Mensch und Monat aus. Damit wird das Ausma\u00df unseres Landeshaushalts noch unfassbarer. 1.350 Euro pro Monat, das w\u00e4re f\u00fcr viele ein zweites Gehalt.<br \/>\nAllemal ist es ein Grundeinkommen (beim bedingungslosen Grundeinkommen geht man etwa von 1.000 Euro pro Monat aus).<br \/>\nWenn man diesen Betrag nicht umverteilen, sondern direkt auszahlen w\u00fcrde, dann g\u00e4be es wohl vordergr\u00fcndig viel Wohlstand im Land, werden viele denken.<br \/>\nWir haben aber ein anderes System, und so k\u00f6nnen wir die 1.350 Euro, die f\u00fcr jeden von uns monatlich \u00f6ffentlich ausgegeben werden, als einen gro\u00dfen Solidarit\u00e4tstopf sehen. Wir werfen alles zusammen und zahlen damit unser Sanit\u00e4ts-, Bildungs- und Sozialsystem, die Stra\u00dfen und Z\u00fcge, die Wohnungen f\u00fcr die Bed\u00fcrftigen und die Verwaltung, die diese ganze Umverteilung organisiert.<\/p>\n<p>Vielleicht kann man ja wieder einmal das ganz Elementare eines \u00f6ffentlichen Haushalts sagen.<\/p>\n<p>Dann sehen wir zum Beispiel, dass von diesen 1.350 Euro ca. 300 in das Gesundheitswesen gehen. Das habe ich in den letzten Jahren sicher nicht gebraucht, aber es wird der Moment kommen, wo die ca. 200.000 Euro, die in meinem hypothetischen 85-j\u00e4hrigem Leben f\u00fcr mich und meine Gesundheit eingesetzt werden, sicher aufgebraucht sein werden.<\/p>\n<p>200 Euro in Bildung. 13 Jahre Schulbildung plus Kindergarten, das kostet eine Menge Geld (38.000 Euro), und f\u00fcr jedes unserer Kinder steht es zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen es aber auch umdrehen auf die Einnahmensseite. Denn es sind ja auch 1.350 Euro, die jeder von uns f\u00fcr den Landeshaushalt spendiert (plus 10% f\u00fcr den Staat, gem\u00e4\u00df dem Abkommen, das 90% der Steuereinnahmen im Lande beh\u00e4lt).\u00a0 Das bedeutet eine hohe Abgabe an das Allgemeinwohl und an den schon genannten Solidartopf.<\/p>\n<p>Mit dieser Spese hat sich S\u00fcdtirol zu einem Wohlstandsland erster G\u00fcte in Europa entwickelt. Mit einem BIP pro Kopf von 62.000 Euro stehen wir ganz vorne (als ich das letzte Mal nachgeschlagen habe, waren es noch 33.000 Euro). Eine wesentliche Frage aber bleibt offen: wenn wir so viel verdienen, dass wir einen derart einen gro\u00dfen Haushalt generieren, wie kann es dann sein, dass immer mehr Familien ihren Wohlstand verlieren?<br \/>\nDenn dieses ist das Gef\u00fchl, das sich durch die gesamte gesellschaftliche Schicht zieht, die unterhalb der Oberschicht ist.<\/p>\n<p><u>Man muss es genau so sagen: Die Angst vor Wohlstandsverlust hat in S\u00fcdtirol den gesamten Mittelstand erfasst.<\/u><\/p>\n<p>Ich habe im Gesetzgebungsausschuss diese Frage an den Landehauptmann gestellt. Er antwortete mir, dass es einen Unterschied gebe, zwischen dem echten Wohlstand und dem gef\u00fchlten Wohlstand (ein wenig wie bei der Sicherheit). Das mag schon stimmen, die Frage bleibt aber letztlich unbeantwortet \u2013 und die Proteste klassischer Mittelstandsberufe wie jener der Lehrpersonen oder des Gesundheitspersonals, sie zeigen auf, welch gro\u00dfe \u00c4ngste und Frustrationen sich breit gemacht haben.<\/p>\n<p><u>Der Landeshaushalt ist gestiegen, der Wohlstand der Menschen ist gesunken.<br \/>\n<\/u><br \/>\nDa ist etwas wirklich schief gegangen, rund um die Inflation der letzten Jahre.<br \/>\nUnd der Umverteilungsmechanismus, von dem ich eingangs sprach, muss sich verhangen haben.<\/p>\n<p>Es wurde einiges vers\u00e4umt.<\/p>\n<p>Die zwei gro\u00dfen Themen des Wohlstandverlustes sind a) die L\u00f6hne und b) das Wohnen.<\/p>\n<p>Beginnen wir mit dem Geld, den L\u00f6hnen, dem Wert der Arbeit.<br \/>\n2013, als LH Kompatscher seinen Dienst angetreten hat, und ich mit ihm, da drehte sich der gesamte Wahlkampf um die Arbeitslosigkeit.<br \/>\nEs scheint heute fast unvorstellbar, dass wir damals uns den Kopf dar\u00fcber zerbrochen haben, wie man die S\u00fcdtirolerinnen und S\u00fcdtiroler in Arbeit kriegen kann.<br \/>\nHeute kein Thema mehr, wir haben Vollbesch\u00e4ftigung und, anzi, Fachkr\u00e4ftemangel. Massenhaft wandern uns die jungen Akademiker:innen ins Ausland uns Restitalien ab.<br \/>\nDas Leben in S\u00fcdtirol ist nicht mehr leistbar \u2013 und anderswo wohl auch interessanter, weltoffener und spritziger als bei uns.<\/p>\n<p>Da kann uns der Sole 24 ore lange beste oder zweitbeste Lebensqualit\u00e4t attestieren.<\/p>\n<p>Wir sind italienweit Spitzenplatz, was Reichtum und Konsum angeht. Wir haben die meisten Bankschalter, keine Arbeitslosigkeit, wenig Bankrotte und hohe Bankeinlagen.<\/p>\n<p>Wir haben eine hohe Lebenserwartung, die h\u00f6chste Geburtenrate in Italien, guten Hochwasserschutz und kaum Nebel.<br \/>\nMan kauft bei uns sogar noch Zeitungen, und man geht in Bibliotheken.<br \/>\nMan ist ehrenamtlich mehr engagiert als in 100 anderen Provinzen.<\/p>\n<p>Wir haben aber auch ein schlechte Luftqualit\u00e4t (Platz 103), viel Drogenkonsum und Verkehrsunf\u00e4lle, es herrscht ein sehr schlechtes Sicherheitsempfinden und wir sind auf der vorletzten Position in ganz Italien, was die Haus\u00e4rzt:innen pro 10.000 Einwohner:innen angeht.<\/p>\n<p>Die Daten zur Lebensqualit\u00e4t \u00fcberraschen uns gar nicht, sie stimmen mit unserer Wahrnehmung \u00fcberein.<\/p>\n<p>Schauen wir noch einmal auf den ersten Indikator, die <em>ricchezza<\/em>.<br \/>\nJa, S\u00fcdtirol hat hohe Verm\u00f6genswerte, die h\u00f6chsten Italiens.<br \/>\nUnser Immobilienverm\u00f6gen betr\u00e4gt stolze 167.000 Euro pro Kopf, das Gesamtverm\u00f6gen bel\u00e4uft sich auf 350.000 Euro pro Kopf.<br \/>\nDas AFI l\u00e4dt aber ein, diese Verm\u00f6genswerte differenziert zu lesen, denn es sei, so das AFI, \u201edie Verm\u00f6genskonzentration auf oberste Schichten sehr wahrscheinlich\u201c.<br \/>\nLange schon sagen Sozialpolitiker:innen in S\u00fcdtirol, dass die Armutsstudie mit einer Reichtumsstudie erg\u00e4nzt werden m\u00fcsste, damit wir verstehen, <u>wie<\/u> der Wohlstand verteilt ist.<br \/>\nVermutlich nicht sehr gerecht. So manche h\u00e4ssliche Neiddebatte gibt empirischen Hinweis genau darauf.<\/p>\n<p>Mit einer Schuldenlast von 27.400 Euro pro Kopf liegen wir 10.000 Euro \u00fcber dem staatlichen Durchschnitt.<br \/>\n56% der S\u00fcdtiroler:innen sagen, dass f\u00fcr sie Sparen nicht m\u00f6glich ist.<br \/>\nDer ff-Artikel von wenigen Wochen erz\u00e4hlte dramatische Geschichten von einem Mittelstand, der brutal unter Druck geraten ist. Von \u00f6ffentlich Bediensteten, die mit 1.900 Euro alleinerziehend zwei Kinder aufziehen, von Schulwarten, die mit 1.000 Euro leben.<br \/>\nIm Land des Schifahrens sucht man sich inzwischen sehr genau aus, welcher der einzige Schisonntag der Saison sein wird; manch eine S\u00fcdtirolerin setzt sich beim Pizzaessen mit den Freudinnen mit einem Glas Wasser dazu.<\/p>\n<p><u>Die Frage, die sich in diesem Jahr immer \u00f6fter stellt, ist: Wie passt das alles zusammen?<\/u><\/p>\n<p>Dieses Bild von der Pizzeria, wie passt das zu den Hochglanzbildern der happy people in der\u00a0 IDM-Werbung, die vor der Kulisse der Dolomiten mit dem Wei\u00dfweinglas ansto\u00dfen?<\/p>\n<p>Eine Vorspeise in einem beliebigen Restaurant S\u00fcdtirols kostet inzwischen an die 15 Euro (die Alten denken immer noch dran, dass das immerhin 30.000 Lire w\u00e4ren).<br \/>\nEs ist noch nicht so lange her, da kostete eine Pasta etwa die H\u00e4lfte.<br \/>\nDie Geh\u00e4lter aber haben sich nicht verdoppelt, sie haben nicht einmal um einen Bruchteil zugelegt.<\/p>\n<p>Die Lebensmittelpreise sind in 5 Jahren um 25% gestiegen.<\/p>\n<p>Die Kaufkraft ist in den letzten 10 Jahren um 8% gesunken.<\/p>\n<p>In Italien. Bei uns ist es sicher noch viel, viel schlimmer.<\/p>\n<p>Zum Wohnen komme ich noch, aber weil wir bei den Teuerungen sind:<\/p>\n<p>Nur im letzten Jahr sind die Wohnpreise (in 1 Jahr!) um 7% gestiegen (In Italien: 4,2%).<\/p>\n<p><u>Da ist es kein Wunder, dass der Wohlstand wegbricht wie ein St\u00fcck Kreide, das auf den Boden f\u00e4llt.<\/u><\/p>\n<p>Hier gibt es Verantwortlichkeiten, die zu benennen sind.<\/p>\n<p>Denn viel, viel zu sp\u00e4t hat man begonnen, die Nachzahlungen zum Inflationsausgleich aufzusetzen.<\/p>\n<p>Wie lange stagnierten die Geh\u00e4lter im \u00f6ffentlichen Dienst! Da hat man lange einfach gar nichts getan.<\/p>\n<p>Erst im Vorjahr hat man endlich die IRAP-Schraube angesetzt.<\/p>\n<p>Und auch jetzt, was sind denn die 120 Millionen, die f\u00fcr die Kollektivvertr\u00e4ge zur Verf\u00fcgung gestellt werden, 1\/80 des Landeshaushalts! Wir bewegen uns immer noch im Peanuts-Bereich.<\/p>\n<p>Der zweite Bereich, der schwer wiegt auf einem schwindenden Wohlstand und ihn zugleich bedingt, ist das Wohnen. Es schl\u00e4gt inzwischen mit 42% der Gesamtausgaben einer Familie in S\u00fcdtirol arg zu Buche. Noch vor 20 Jahren lag dieser Wert bei 33% (das w\u00e4re der Wert, den die EU als Richtwert angibt).<\/p>\n<p>Die Gemeinden mit Wohnungsnot (wir t\u00e4ten besser, sie Gemeinden mit Wohn-Not zu nennen, denn jede einzelne dieser Gemeinden hat Massen Wohnungen, davon viele leer stehend) sind von 6 im Jahr 2003 auf 21 im Jahr 2022 gestiegen.<\/p>\n<p>Die Quadratmeterpreise erreichen in einzelnen Gemeinden S\u00fcdtirols die Werte von Mailand und M\u00fcnchen. Kaufen ist unbezahlbar geworden. Die hypothetische Laufzeit f\u00fcr einen Wohnungskredit f\u00fcr eine mittlere Wohnung in Bozen\/Gries dauert 65 Jahre.<\/p>\n<p><u>Wir brauchen als Gegenwartsgesellschaft rasch das Angesparte oder auch Angeh\u00e4ufte der vorigen Generation auf.<\/u> Es wird bald ersch\u00f6pft sein, und wenn kein Erbe mehr als Ausgangspolster da ist, dann wird es gar nicht mehr m\u00f6glich sein, eine Wohnung zu kaufen.<\/p>\n<p>Bliebe der Mietmarkt, wenn er in S\u00fcdtirol nicht seit langem und gewollterma\u00dfen ein Stiefkind w\u00e4re. Die Politik der Regierungsmehrheit setzt seit Jahrzehnten aufs Eigenheim und hat mit viel \u00f6ffentlichem Geld vielen mittelst\u00e4ndischen Familien eine eigene Wohnung (privates Eigentum) erm\u00f6glicht.<br \/>\nAuch damit wurde ein enormes Verm\u00f6gen im Lande aufgebaut, was in einem bestimmten Ausma\u00df auch als Umschichtung von Besitz verstanden werden kann \u2013 beim Mieten bleiben Besitz und Rendite ja immer in der Hand des Besitzers der Immobilie und der Mieter tr\u00e4gt zum Fruchten des Verm\u00f6gens des Besitzers monatlich bei.<br \/>\nNeben diesen vielen Gr\u00fcnden, die f\u00fcr ein Eigenheim sprechen, gibt es zunehmend Notwendigkeiten f\u00fcrs Mieten.<br \/>\nNicht nur als \u00dcbergangsl\u00f6sung f\u00fcr junge Erwachsene, Zugezogene oder im Falle von \u201eFamilienumbau\u201c (Trennung, Wegzug oder Tod von mitwohnenden Familienmitgliedern), sondern immer mehr im Sinne von dauerhafter Wohnsituation, schlicht aus finanziellen Gr\u00fcnden.<br \/>\nWenn die R\u00fccklagen der Eltern aufgebraucht sind oder es keine solchen gibt, dann bleibt meist nur die Miete. In einer mobilen Gesellschaft mit viel Zuzug liegt hier eine immense Sprengkraft, sie scheint mir derzeit in keinem Teil der Wohnbaupolitik ber\u00fccksichtigt. Dies nur nebenbei.<\/p>\n<p>Die Wohnbaupolitik der letzten Jahrzehnte hat sich auf folgende Strategien aufgebaut:<\/p>\n<ul>\n<li>Hilfe f\u00fcr soziale Notlagen, sozialer Wohnbau und Mietbeihilfen f\u00fcr finanziell sehr schwache Familien<\/li>\n<li>F\u00f6rderung des Eigenheims f\u00fcr den Mittelstand<\/li>\n<li>Freier Wettbewerb auf dem Markt f\u00fcr alle anderen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor allem was den freien Markt angeht, sind T\u00fcr und Tor f\u00fcr spekulative Teuerungen ge\u00f6ffnet.<br \/>\nDas schafft allein schon die Verknappung als Marktprinzip, gerade in einem Land mit wenig bebaubarer Fl\u00e4che ist das vorhersehbar.<br \/>\nDazu stagniert der \u00f6ffentliche Wohnbau seit langem.<br \/>\nEinen kommunalen Wohnbau einzurichten hat man vers\u00e4umt.<br \/>\nDer Wohnbau in S\u00fcdtirol ist das genaue Gegenteil des Wiener Modells!<br \/>\nEin Grundrecht auf Wohnen wurde denn auch stets, trotz vieler Versuche unsererseits, nie in eines der Wohnbaugesetze aufgenommen.<br \/>\nLandesr\u00e4tin Mair versucht wacker, an einigen Stellschrauben zu drehen.<\/p>\n<p>Dass gerade mal 1\/60 des Landeshaushalts f\u00fcr den Wohnbau zur Verf\u00fcgung gestellt wird, zeigt aber auch den Stellenwert, den man dieser sozialen Frage (Frage ersten Ranges!) \u00a0in der Landesregierung gibt.<\/p>\n<p>Zur Umverteilung des gemeinsam eingezahlten Geldes, von dem ich vorher sprach: Von \u201emeinen\u201c 1.350 Euro, meinem monatlichen Anteil am Landeshaushalt, gehen gerade einmal 22,5 Euro in den \u00f6ffentlichen und sozialen Wohnbau. Das ist ein mittleres Mittagessen in einem S\u00fcdtiroler Gasthaus.<\/p>\n<p>Damit baut man keine Wohnsiedlungen und damit macht man schon gar keine gr\u00f6\u00dferen Reformen.<\/p>\n<p>In die Preisspirale hat freilich der Tourismus und die Beliebtheit S\u00fcdtirols als Zweit-, Ferien- und Luxuswohnsitz fast schon gewaltsam eingewirkt \u2013 auch dank kr\u00e4ftiger Befeuerung durch Werbemittel aus der \u00f6ffentlichen Hand, und durch Gro\u00dfveranstaltungen, die uns in der ganzen Welt bekannt machen.<\/p>\n<p><u>Der Tourismus, wir m\u00fcssen es zur Kenntnis nehmen, ist vom Wohlstandsfaktor zum Teuerungsfaktor geworden. <\/u><\/p>\n<p>Wenn heute die Vorspeise im Restaurant 15 Euro kostet, hat es auch mit dem Tourismus zu tun.<br \/>\nVon der Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt gar nicht zu reden.<br \/>\nMan versucht nun, Handbremsen zu ziehen.<br \/>\nMit seinem radikalen GIS-Eingriff zur Kurzzeitvermietung ist Luis Walcher bauchgelandet (das Cover der Wirtschaftszeitung, wo er gro\u00dfspurig verk\u00fcndete, 6.000 Wohnungen zur\u00fcckzuholen, ich hatte es aufbewahrt, habe ich letzte Woche in den Papierkorb geschmissen).<br \/>\nDie als revolution\u00e4r verkaufte 100%-Konventionierung, schon ein Bluff an sich, hat sich bisher noch nicht als Entspannung auf dem Markt bemerkbar gemacht. Ein Teil der 700 Wohnungen, die etwa nur in Eppan leer stehen, geh\u00f6ren Ausw\u00e4rtigen. Sie tragen mehr zur Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt bei als zum Wohlstand im Dorf.<\/p>\n<p>Das Land hat es verabs\u00e4umt, im Tourismussektor rechtzeitig bremsend einzugreifen, das ist in aller Deutlichkeit zu sagen. Die Jahre von Arno Kompatscher sind die Jahre, in denen sich die Hotellerie S\u00fcdtirols ausgedehnt und zum Hochpreissegment entwickelt hat \u2013 mit entsprechenden Investitionen, mit Fl\u00e4chenfra\u00df, mit Exzessen, die die einheimische Bev\u00f6lkerung dazu f\u00fchrt, den Tourismus immer mehr als Feind des guten Lebens zu sehen. Im letzten Jahr sind Menschen gegen den Overtourism auf die Stra\u00dfe gegangen. Populistische Verzerrungen haben leichtes Spiel, wenn die Stimmung kippt.<br \/>\nUnd sie kippt.<\/p>\n<p><u>Es ist zu viel geworden. Es ist zu gro\u00df geworden. Es ist zu laut geworden. Es ist zu eng geworden.<\/u><\/p>\n<p><u>Und f\u00fcr uns ist es zu teuer geworden. DAS ist die Wahrnehmung im Land, was den Tourismus angeht. <\/u><\/p>\n<p>In seiner Haushaltsrede schw\u00f6rt uns der LH auf Olympia ein. Wir sind nun Olympialand! (S. 23 der Rede)<br \/>\nObwohl alle Teilnehmenden und G\u00e4ste mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln kommen sollten (Stichwort Nachhaltigkeit), steht am Rondell der Autobahnausfahrt in Neumarkt ein Willkommensschild.<br \/>\nWahrscheinlich f\u00fcr die Busse.<br \/>\nIch will jetzt gar nicht auf den \u201eNulltarif\u201c-Sager des LH zur\u00fcckkommen (ich nehme an, er wird das in den Reden der Kollegen noch oft genug h\u00f6ren), und ich w\u00fcrde auch den \u201eStoanerlen Mandlen\u201c den Status des Kunstwerks zugestehen.<br \/>\nDas sind die gro\u00dfen Aufreger um Olympia, ein Gro\u00dfevent, das sicher auch viel Begeisterung im Lande wecken wird.<br \/>\nWir brauchen keine Miesepeter zu sein.<br \/>\nWir k\u00f6nnen uns auch auf die Riggertalschleife freuen, wenn sie denn \u2013 in Versp\u00e4tung &#8211; kommt.<br \/>\nAber was bleibt von Olympia, und wem nutzt es, diese Frage muss man sich stellen.<\/p>\n<p>Der Landeshauptmann sagt es selbst: <em>\u201eMillionen von Menschen weltweit werden unsere sch\u00f6ne Landschaft vor dem Fernsehger\u00e4t zu sehen bekommen, und Tausende G\u00e4ste und Sportlerinnen und Sportler unsere Gastfreundschaft kennen und lieben lernen. Es ist eine einmalige Chance, unser Land, unsere Leute, Kultur und Kompetenz der ganzen Welt zu zeigen.\u201c<\/em> (S. 24)<br \/>\nGenau das.<br \/>\nMillionenfach werden die Bilder der S\u00fcdtiroler Schneelandschaft um die Welt gehen, die Instagrammability S\u00fcdtirols wird sich vervielfachen.<br \/>\nGanz wunderbar.<br \/>\nWie es den paar erbarmungsw\u00fcrdigen Orten S\u00fcdtirols gegangen ist, nachdem ihr Kirchlein oder ihr See weltbekannt geworden sind, wissen wir.<br \/>\nIch hoffe nur, dass der LH wei\u00df, welche Geister er gerufen hat.<br \/>\nEinige davon ist man bekannterma\u00dfen in der Literatur- aber auch in der Tourismusgeschichte nicht mehr los geworden.<\/p>\n<p>Spannenderweise sind wir heuer nicht nur zum Olympialand mutiert, sondern auch \u2013 einfach so, selbsternannt! \u2013 zum ta-ta-ta-ta! \u2013 KLIMALAND! (S. 27, <u>nach <\/u>dem Olympialand). Ich hatte das so verstanden, dass wir darauf hinarbeiten, zum Beispiel auch mit dem Klimaplan, oder gar mit einem Klimagesetz (das man hat die Vereine schreiben lassen, anstatt sich selbst dazu ins Zeug zu legen!) \u2013 und dann, vielleicht irgendwann (ganz sicher nicht 2040\u00a0 das w\u00e4re ja schon in 15 Jahren, und wir haben noch nicht mal die Trendumkehr geschafft!) klimaneutral zu werden.<br \/>\nNachdem wir es schon sind, fahren n\u00e4chstes Jahr sicher weniger LKW\u2019s \u00fcber den Brenner als heuer.<br \/>\nDer Biolandbau wird sich sicher um einige Prozent erweitert haben.<br \/>\nOder vielleicht doch wieder nicht?<\/p>\n<p>Indessen entnehmen wir der Haushaltsrede, dass sich die Klimastrategie im Wesentlichen auf den Energiesektor reduziert, und zwar weniger im Verbrauch, sondern vor allem in der Produktion, wo wir dank den groben und r\u00fccksichtslosen Eingriffen des italienischen Staates beim Wasserkraftsektor ja eh schon save sind.<br \/>\nGut, wenn W\u00e4rmepumpen und PV gef\u00f6rdert werden, ich hoffe auch auf Ausweitung und Entb\u00fcrokratisierung.<br \/>\nGut ist auch der Ausbau der Schiene und die Aussicht auf komfortablere und umstiegs\u00e4rmere Verbindungen.<br \/>\nDass die in der Haushaltsrede minuti\u00f6s aufgez\u00e4hlten Umfahrungen Voraussetzung sind f\u00fcr die Fahrt von emissionsfreien Fahrzeugen ist schon ein wenig barock argumentiert, Herr Landeshauptmann, lassen Sie sich das sagen.<br \/>\nDie vielen Umfahrungen sind notwendig geworden, nicht damit der emissionsfreie Bus da dr\u00fcber brettern kann, sondern <u>weil wir ein Autoland sind<\/u>. Und weil wir ein Durchzugsland sind und weil wir 14 mal so viele Touristen wie Einheimische im Land haben, die immer weniger lang verweilen und zum Gro\u00dfteil mit dem Auto von einer Sehensw\u00fcrdigkeit zur n\u00e4chsten d\u00fcsen.<\/p>\n<p>Im letzten August haben wir uns wahrscheinlich nicht als Klimaland gef\u00fchlt. Zuviel wurde im Stau im Pustertal geflucht. Wenn Sie am letzten Sonntag durch die Stadtzentren gingen, da sah es eher nach Disneyland aus als nach Klimaland.<\/p>\n<p>Ja, beim Konsum sind wir Spitze, man merkt es. Dass das Benko-Raumschiff in Bozen gelandet ist, hat den Menschen sehr gefallen, sie sind es in Massen besuchen gegangen. Im heurigen November ging man nicht wellnessen oder nach Sharm-el-Sheik, sondern ins glitzernde, klimatisierte neue Zentrum der Stadt, und damit des Landes S\u00fcdtirol. In diesem Hohen Haus ist das deshalb erw\u00e4hnenswert, weil hier (vor unserer Zeit) die Weichen gestellt wurden f\u00fcr die nicht feindliche aber jedenfalls private \u00dcbernahme des Herzens der Landeshauptstadt. Die alte Handelsstadt Bozen hat ihr pulsierendes Herz in einen Konsumtempel verwandelt.<\/p>\n<p>Ist das also unser Wohlstand, unsere Lebensqualit\u00e4t?<\/p>\n<p>Der eingangs genannte World Happiness Report spricht vom Einfluss von F\u00fcrsorge und Teilen auf das Gl\u00fcck der Menschen. F\u00fcrsorge ist demnach ein \u201edoppelter Segen\u201c \u2013 sie segnet sowohl diejenigen, die geben, als auch diejenigen, die empfangen. In unserem Land des Ehrenamts schafft das Hoffnung \u2013 es ist aber auch eine klare Ansage, dass das Gl\u00fcck viel eher aus den Beziehungen stammt, als aus dem Konsum.<\/p>\n<p>Es gibt viele M\u00f6glichkeiten, wie wir uns umeinander k\u00fcmmern und miteinander teilen. Das vielleicht universellste Beispiel ist das gemeinsame Essen. Es nicht gut f\u00fcr das Wohlbefinden, alleine zu essen. Menschen, die h\u00e4ufig gemeinsam mit anderen essen, sind viel gl\u00fccklicher als die alleine Essenden. Die steigende Zahl von Menschen, die alleine essen, ist ein Grund f\u00fcr das sinkende Wohlbefinden in vielen so genannten entwickelten L\u00e4ndern, und, wie bei der Tagung zum Sozialkapital gesagt wurde, auch bei uns.<\/p>\n<p>Und es sind nicht die alten Frauen (an die denkt man meist als erstes), sondern sehr oft sehr junge Menschen, die zunehmend alleine essen. Und immer mehr junge Menschen (19% weltweit) sagen aus, dass sie keine einzige Person haben, die sie in einem Notfall anrufen k\u00f6nnten. Auch bei uns.<\/p>\n<p>Die Umfrage zum Sicherheitsempfinden, zeigt auf, dass dieses in S\u00fcdtirol zur\u00fcckgegangen ist. Die Landesregierung und die Gemeinden reagieren darauf mit mehr Polizei, mehr Video\u00fcberwachung, mehr Streetworking. Prof. Tappeiner sagte bei der schon erw\u00e4hnten Sozialkapitaltagung, dass in S\u00fcdtirol auch im Vergleich mit Tirol und dem Trentino, ein allgemein sehr schwach ausgepr\u00e4gtes <u>Vertrauen <\/u>feststellbar ist. Er f\u00fchrte es auf einen zweifachen Schock zur\u00fcck, den S\u00fcdtirols Bev\u00f6lkerung in den letzten 100 Jahren erfahren hat: den Annexionsschock in der deutschen Sprachgruppe, und den Migrationsschock in der (weitgehend zugewanderten) italienischen Sprachgruppe.<\/p>\n<p>Vielleicht sollten wir uns dem Thema des Vertrauens mehr zuwenden.<\/p>\n<p>Gerade auch in unserem Land, das sich in einer gro\u00dfen Phase der Ver\u00e4nderung befindet, und das offensichtlich die gro\u00dfen Traumata des letzten Jahrhunderts noch nicht verarbeitet hat, entstehen momentan gro\u00dfe Verunsicherungen. Ob das alles mit ein paar Streifenwagen, mit Videokameras am Dorfeingang und mit Nachbarschaftskontrollen aufl\u00f6sbar ist, wage ich zu bezweifeln.<\/p>\n<p>Und wie war das mit der Brieftasche?<\/p>\n<p>In der Studie zum Gl\u00fccksreport wurde dem Vertrauen der Menschen ineinander nachgegangen. Wenn wir unsere Brieftasche verlieren, so sind wir sehr darauf angewiesen, dass uns andere (fremde) Menschen helfen, dass sie ehrlich sind, und dass uns die Brieftasche in irgendeiner Weise wieder zur\u00fcckgegeben wird. (\u201eWallet-dropping\u201c) In vielen L\u00e4ndern glauben die Menschen, dass sie die Brieftasche nicht zur\u00fcckerhalten. Am h\u00f6chsten ist das Vertrauen in die Ehrlichkeit und Redlichkeit der anderen Menschen in den nordischen L\u00e4ndern. Interessant und wichtig ist allerdings, dass weltweit viel mehr Brieftaschen zur\u00fcckgegeben werden, als es sich die Menschen erwarten. Ganz sicher ist das auch bei uns so.<\/p>\n<p>Daher sage ich, wir sollten uns mehr dem Vertrauen widmen.<\/p>\n<p>Das gewinnt man allerdings nicht, indem man F\u00fchrungskr\u00e4fte, die allgemein anerkannt sind, in einer Ferragosto-Aktion durch politische \u201eVertrauens\u201cpersonen ersetzt (Ich wurde seit dem Rentenskandal 2014 nie so oft auf der Stra\u00dfe aufgehalten, von emp\u00f6rten und aufgebrachten B\u00fcrger:innen und vor allem Landesangestellten, wie nach der Ernennung von Florian Zerzer zum Abteilungsdirektor der Raumordnung. Es ging eine richtige Welle des Unverst\u00e4ndnisses und, ja der Emp\u00f6rung durch das Land).<\/p>\n<p>Das Vertrauen gewinnt man nicht, indem man schon wieder unabgesprochen eine neue j\u00e4hrliche Gehaltserh\u00f6hung f\u00fcr die Landtagsabgeordneten durch den Regionalrat peitscht.<\/p>\n<p>Das Vertrauen gewinnt man nicht, wenn Abl\u00e4ufe, die Mitglieder der Landesregierung betreffen, nicht transparent und frei jeden Verdachts von Eigeninteresse abgewickelt werden (Stichwort Almh\u00fctte).<\/p>\n<p>Das Vertrauen gewinnt man nicht, wenn man den Vizelandeshauptmann mit CasaPound marschieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das Vertrauen gewinnt man nicht, indem das Hauptthema der politischen Debatte \u00fcber Monate die Ausscheidungen der Hundeviecher sind, und man am Ende bis heute nicht wei\u00df, was zu tun ist.<\/p>\n<p>Das Vertrauen gewinnt man nicht, wenn man Zugest\u00e4ndnisse an die einzelnen Interessensvertretungen macht, in der Hoffnung dass sie nicht entdeckt werden (Stichwort Klauberwohnungen)\u2026 und sie dann zur\u00fccknimmt, und so tut, als ob man nichts gewusst h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Das Vertrauen gewinnt man vor allem nicht, indem man insgesamt eine Politik der Widerspr\u00fcchlichkeit macht. Und da wende ich mich im Spezifischen direkt an den Landeshauptmann.<\/p>\n<p>Im heurigen Jahr haben Sie die \u00dcberarbeitung der Autonomie vorangebracht, und somit ist f\u00fcr Sie die Zusammenarbeit mit Giorgia Meloni und ihrer Partei gerechtfertigt und hat sich bezahlt gemacht.<\/p>\n<p>Es wird uns die Geschichte sagen, was richtig war.<\/p>\n<p>Eines wissen wir jetzt schon: Dass Sie immer versuchen, gut dazustehen.<br \/>\nSie machen den Linken vor den Linken (und wie gerne glaubt man Ihnen!) und den Konservativen vor den Konservativen.<br \/>\nSie wollten eine Regionalregierung mit lauter M\u00e4nnern machen und haben das mit den \u00fcberkreuzten Quoten gerechtfertigt, und dann waren Sie beleidigt, als wir Frauen das nicht durchgehen lassen wollten.<br \/>\nSie zitieren Alexander Langer, als ob er Ihr Gedankengeber w\u00e4re \u2013 und dann posieren Sie mit Giorgia Meloni und Matteo Salvini. Ihre Parteifreunde organisieren sogar Abende zu Langer, und am Tag darauf proklamiert Ihre Partei Sprachtests f\u00fcr 4-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>H\u00f6ren Sie auf mit diesem doppelten Spiel.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen S\u00fcdtirols Gegenwart damit ein wenig verwirren und einlullen. Die Geschichte wird Sie als das einordnen, das Sie sind: Als Entwickler der Autonomie vielleicht. Ganz sicher als T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr die populistische, postfaschistische und rassistische Rechte\u00a0in\u00a0S\u00fcdtirol.<\/p>\n<p>Auch das ist das, was zu sagen ist, zu Vertrauen und Wohlstand, zu Sicherheit und zu den Werten, die uns lenken, wenn wir \u00fcber die 9 Milliarden entscheiden, die in der Brieftasche S\u00fcdtirols auf ihre Verteilung warten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Intervento di Brigitte Foppa sul bilancio provinciale. Der World Happiness Report 2025 startet mit der Erz\u00e4hlung \u00fcber eine Brieftasche. Ich werde das am Ende noch erz\u00e4hlen. 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