Vorwahlen für Bozen!

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Am Freitag, 20. Februar 2015 haben sich die Co-Vorsitzenden von Sinistra Ecologia Libertà und der Verdi Grüne Vërc im Hinblick auf die kommenden Gemeinderatswahlen im Mai darauf geeinigt, koalitionsinterne Vorwahlen zu fordern.

mututgutDiese Entscheidung fußt auf mehreren Überlegungen. Erstens hat der amtierende Bürgermeister Gigi Spagnolli (und auch seine Partei PD) bereits mehrmals die Bereitschaft kundgetan, sich koalitionsinternen Vorwahlen zu stellen, was unserer Tradition als Methode sowieso entspricht. Wir greifen also das Angebot Spagnollis gerne auf.

Zweitens sind wir weiterhin davon überzeugt, in der breiten Mitte-Links-Koalition der letzten Ratsperioden eine wichtige Rolle gespielt zu haben und als Grüne/Projekt Bozen wie auch als SEL haben wir unsere besondere, ökosoziale Sicht der Dinge mit Kraft und Ausdauer eingebracht. In den letzten Monaten aber hat sich der Dissens innerhalb der Koalition immer öfter artikuliert und PD/SVP haben sich, ganz jenseits des Koalitionsabkommens, für sehr wichtige Entscheidungen stark gemacht, die wir nicht mittragen konnten.

Und der große Prüfstein, die Abstimmung zum “Benko”-Projekt, steht uns erst noch bevor.

Wir sind überzeugt davon, dass Bozen eine offene Auseinandersetzung, auch innerhalb des Mitte-Links-Lagers, darüber braucht, wie sich die Landeshauptstadt weiter entwickeln soll – Vorwahlen, in denen wir uns als politische Kräfte und als BürgerInnen dazu austauschen und messen können, sind ein exzellenter Weg dorthin.

Wir fordern daher den Bürgermeister Spagnolli und den Partito Democratico auf, sich in den kommenden Tagen mit dieser unserer Forderung zu befassen und und uns, vor allem aber der Stadt Bozen, eine Antwort zu geben. Wir hoffen, dass sie im Sinne des demokratischen Austauschs, der BürgerInnenbeteiligung und des offenen, unverblümten Dialogs ausfallen wird.

Brigitte Foppa und Giorgio Zanvettor, Co-Landesvorsitzende Verdi Grüne Vërc

Loredana Motta und Guido Margheri, Co-Landessekretäre Sinistra Ecologia Libertà

Die Forderung wird auch von “Projekt Bozen” mitgetragen.

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