VerdECOnomia – Grüne Wirtschaft

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gruene-wirtschaft-logo_defUnsere Grundsätze:

 

Wir als Arbeitsgruppe „verdECOnomia – Grüne Wirtschaft“ der VERDI GRÜNE VЁRC setzen uns für eine Form des Wirtschaftens ein, die neben dem betrieblichen Erfolg das Gemeinwohl in den Mittelpunkt des Handelns stellt, also bei notwendiger Gewinnorientierung das Prinzip sozialer und ökologischer Verantwortung glaubwürdig umsetzt.

„Die Wirtschaft“ ist mehr als Profitmaximierung von Einzelnen. Eine wirtschaftliche Organisation hat viele Berührungspunkte: Die Mitarbeitenden, den Standort des Betriebes mit seinem gesellschaftlichen Umfeld, die Ressourcen, KapitalgeberInnen, KonsumentInnen, LieferantInnen und schlussendlich auch das Produkt.

Die kleinstrukturierte Wirtschaft in Südtirol liegt uns besonders am Herzen da sie es sehr schwer hat, sich im globalen Wettbewerb lokal zu entfalten. Jeder Wirtschaftszweig in Südtirol soll zum Allgemeinwohl beitragen und verdient eine politisch unabhängige Interessensvertretung.

Wir setzen uns für Betriebe ein, die alle drei Säulen eines unserer Ansicht nach „grünen Wirtschaftens“ leben. Die Säule „Sozial“, die Säule „Ökologisch“ und die Säule „Wirtschaftlich“. Werden alle drei Bereiche ausgewogen gepflegt, kann ein Wirtschaften sinnstiftend sein. So entsteht Wert-Schöpfung anstatt reines quantitatives Wachstum, für das wir alle zukunftsfähige Alternativen weiter entwickeln müssen.Regionale Kreisläufe, fairer Handel, biologischer Anbau und sanfter Tourismus sind richtungsweisende Ansätze.

 

Als Ergänzung zum offizielle Parteiprogramm der Verdi Grüne Vёrc hier das Wirtschaftsprogramm der  Arbeitsgruppe „verdECOnomia – Grüne Wirtschaft”.

1. Qualitative Wirtschaftsentwicklung. Aus der Krise zur Gemeinwohl-Wirtschaft.

Die Krise führt uns täglich vor Augen, dass quantitatives Wachstum uns nur schneller in den Abgrund führt. Diese Spirale müssen wir durchbrechen, mit mutigen und weitsichtigen Entscheidungen.

2. Regional und international. Nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

Im Umkreis von 500km um Südtirol existiert ein Markt von zwanzig Mio. Menschen. Diesen gilt es zu erschließen.

3. Unternehmen entlasten. Arbeit statt Bürokratie fördern.

Arbeit soll Sinn stiften und Freude bereiten. Unsinnige Vorgaben müssen gelockert oder abgeschafft werden.

4. Unternehmen brauchen Kunden. Mit verfügbarem Einkommen.

Stärkung der Einkommen ist die Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Markt.

 

Download (PDF, 440KB)

 

Gewählte Co-SprecherInnen der Gruppe:

Johanna Donà und Franz Hillebrand

Kontakt: verdeconomia@gmail.com

Blog: https://verdeconomia.wordpress.com/

 

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