Tierschutzstreit: Ein möglicher Ausweg?

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tierschutz_katzeSeit Wochen knistert es zwischen den Tierschutzvereinen und dem Landesrat Schuler. Streitpunkt sind die streunenden Katzen bzw. deren Sterilisation, die von den Tierschutzvereinen seit Jahren durchgeführt wird. Die Vereine erhalten einen Teil der von ihnen bestrittenen Spesen rückerstattet. Über die Modalitäten, die 2016 geändert wurden, ist es zum Krach zwischen den Vereinen und dem Landesrat gekommen, ein Teil der Vereine ist mittlerweile „in Streik getreten“ und will gar nicht mehr um Beiträge ansuchen.
Aus dieser verhärteten Situation sollte ein Ausweg gesucht werden. Schließlich leisten die Ehrenamtlichen mit ihrer Tätigkeit, oft wenig beachtet oder sogar ein wenig belächelt, einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit. Sie kommen damit einem Auftrag nach, den eigentlich die öffentliche Hand zu leisten hätte.
Eine Möglichkeit der Verbesserung wäre es, nach dem Modell der Konventionen vorzugehen, die in anderen Bereichen längst schon üblich sind.
Als Grüne Fraktion haben wir hierzu einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der zum bisherigen Beitragsmodell eine weitere Möglichkeit einführt: Das Land kann mit interessierten Vereinen ein Abkommen schließen, in dem die Bedingungen vorab vereinbart werden. Dafür werden den Vereinen die Kosten zur Gänze (oder jedenfalls im vereinbarten Maße) rückerstattet.
Aus einer solchen Form könnte eine gegenseitige Verbindlichkeit entstehen, die vielleicht aus der derzeitigen Sackgasse herausführen und eine neue Vertrauensbasis schaffen könnte.

Landesgesetzentwurf

25.01.2017

Landtagsabgeordnete
Brigitte Foppa
Hans Heiss
Riccardo Dello Sbarba

3 Antworten auf Tierschutzstreit: Ein möglicher Ausweg?

  • Klaus Leitner sagt:

    Wieso wurde mein Kommentar zensiert bzw. nicht veröffentlicht?

  • Klaus Leitner sagt:

    Konvention anstatt Verbote! Das wäre doch auch der richtige Ansatz im Bereich Umwelt- und Naturschutz! Verbote verursachen ja nur Bürokratie und Kosten, durch die notwendigen aber aufwendigem Kontrollen!
    Das wäre doch ein guter Ansatz, aber leider sind die Grünen mittlerweile auch so politisiert, dass diese Herangehensweise keine Chance hat, da man damit keine Wählerstimmen fängt.
    Schade!

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