HomeNewsÖkosozial in die Parlamentswahlen – Grüne Südtirols mit Liberi e Uguali

Ökosozial in die Parlamentswahlen – Grüne Südtirols mit Liberi e Uguali

Der Grüne Rat hat in der Sitzung vom 30. Dezember 2017 beschlossen, bei den kommenden Parlamentswahlen mit der Liste „Liberi e Uguali“ des Senatspräsidenten Pietro Grasso und der Kammerpräsidentin Laura Boldrini anzutreten.

Die Entscheidung wurde mit großer Mehrheit getroffen, nachdem die diversen Möglichkeiten abgewogen worden waren.

Das Wahlgesetz, das Regionalparteien nicht namens SVP stark benachteiligt, hat bekanntlich ein großes Dilemma für uns ausgelöst.

Wir bedauern die Zersplitterung der Mitte-Links-Kräfte in Italien und wissen um die Tatsache, dass unsere KollegInnen der Grünen Partei Italiens bereits ein Bündnis mit dem Partito Democratico eingegangen sind. Das machte die Entscheidung besonders schwer. Die Enttäuschung vieler Mitte-Links-WählerInnen über die Politik des PD und der SVP, sowie die Gleichgültigkeit dieser beiden Parteien gegenüber einer Koalition mit allen Partnern auf Augenhöhe, vor allem aber gegenüber den dringlichsten aktuellen Themen der politischen Agenda hat uns zu einer gründlichen programmatischen Prüfung veranlasst.

Auf dieser Grundlage haben wir beschlossen, weiterhin auf die ökosozialen Themen zu setzen, da wir in diesem Bereich den größten Handlungsbedarf und das größte Entwicklungspotenzial erkennen.

Die inhaltliche Nähe zu Liberi e Uguali ist bei Themen wie soziale Gerechtigkeit, Solidarität mit den Schwächeren und Umweltschutz offensichtlich. Wir teilen die wichtigsten politischen Ziele der Liste um Grasso und Boldrini und sind sicher, dass wir das Wahlprogramm noch Ergänzungen anbringen können, vor allem was die Umwelt- und Europapolitik betrifft.

Wir hoffen auf eine ehrliche und faire Auseinandersetzung bei diesen Parlamentswahlen – wie gewohnt werden wir uns für eine seriöse und respektvolle Politik engagieren, die nicht auf Eitelkeiten und Pöbeleien, sondern auf Werte und Konkretheit setzt. Was in Italien wie in Südtirol dringend notwendig ist.

Brigitte Foppa und Tobias Planer, Co-Landesvorsitzende
Karl Tragust, Präsident des Grünen Rates
Riccardo Dello Sbarba und Hans Heiss, Landtagsabgeordnete
Florian Kronbichler, Kammerabgeordneter

6 Kritikpunkte zum n
Landesgesetzentwurf:
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