Grüner Sonderparteitag

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Südtirols Grüne haben sich auf ihrem Sonderparteitag vom Samstag, 22. März 2014 intensiv mit dem Rentenskandal beschäftigt.

In seiner Einführung fasste Co-Vorsitzender Giorgio Zanvettor den bisherigen Umgang mit der entstandenen Krisensituation zusammen: Die Grünen haben als erste den Fehler eingestanden, die Vorauszahlungen zurückgezahlt, sich den Protesten gestellt und mit der Aufarbeitung begonnen.

Co-Vorsitzende und Landtagsabgeodnete Brigitte Foppa analysierte die Kluft zwischen Politik und BürgerInnen, die ihrer Meinung nach dem Skandal zu Grunde liegt und der mit einer Neuausrichtung der Politik begegnet werden muss.

Landtagsabgeordneter Hans Heiss berichtete von der Genese des Rentengesetzes und der Rolle und Verantwortung der Grünen in dessen Entstehung.

Riccardo Dello Sbarba, Fraktionssprecher im Landtag, ging schließlich auf die rechtlichen und finanziellen Details des Gesetzes ein, die seine umfangreichen Recherchen zu Tage gebracht haben. Seine Präsentation ist hier zu finden.

Es folgte eine ausgiebige Diskussion innerhalb der zahlreich erschienenen Interessierten.

Download (PDF, 120KB)

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden Lösungsvorschläge präsentiert, diskutiert und abgestimmt:

 

 

Eine Antwort auf Grüner Sonderparteitag

  • Franz Waldner sagt:

    Sehr geehrte Vorsitzende, liebe Abgeordnete der Grünen.
    Nachdem zur Zeit, für südt. Verhältnisse, sich enorme politische Wellen auftürmen und Neolandeshauptmann
    Kompatscher, heute angekündigt hat am Dienstag 01.04 für den Haushalt bzw. für seine Regierung die Vertrauensfrage stellen zu wollen, wäre es meines Erachtens sehr wichtig und richtig für Ihn zu stimmen.

    Diese Chance sollten wir uns als Grüne nicht entgehen lassen. Damit würden wir meiner Meinung nach auch
    ganz klar für einen Neuanfang und gegen die alten “Machthaber” und “Mächtigen vom Weinbergweg” ein Zeichen setzen.
    Viele, sehr, sehr viele Südtiroler wollen endlich “normale” demokratische Verhältnisse in diesem Land!
    Auch dafür habe ich seit Jahrzehnten Grün meine Stimme gegeben. Herzlichst Franz Waldner

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