Geehrte Frau Mair

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PariRappresentanzaGeehrte Frau Mair,

der Landesbeirat für Chancengleichheit wurde von der Landesregierung und dem Südtiroler Landtag ernannt und hat als solcher die Aufgabe Maßnahmen zu setzen in diesem Bereich. Als Freiheitliche haben Sie sich entschieden, niemanden zu nominieren, da müssen Sie jetzt wohl damit leben, wenn das Arbeitsprogramm eben so ist wie es ist.

Der Feminismus hat keine Kriege geführt und niemanden getötet. Die Anliegen des Feminismus sind bessere Bildung, bessere Arbeitsverhältnisse, Sicherheit, soziale Ausgeglichenheit, ein friedliches Miteinander, Gerechtigkeit. Davon profitieren auch Männer, Anti-FeministInnen und rechte Parteien.

Wenn Sie die von Ihnen genannten “berechtigten und wichtigen Anliegen der Frauen” ernst nehmen würden, ließe sich vieles davon auch in Südtirol endlich umsetzen.

In froher Erwartung auf die nächste entsprechende Abstimmung im Landtag,
mit freundlichen Grüßen,
für die Grünen Frauen
Evelyn Gruber-Fischnaller
Caterina Maurer

2 Antworten auf Geehrte Frau Mair

  • Lieber Siegmund,
    unser Statut, wie 2009 überarbeitet, sieht vor, dass es auch eine Doppelspitze geben kann (bis dahin hatte es immer nur einen Parteivorsitzenden gegeben), wovon mindestens 1 eine Frau sein muss. Damals hatten das alle für richtig gefunden.
    Das Statut wird gerade überarbeitet und am 31. Juli muss es durch eine Landesversammlung. Da kannst du gerne einen Änderungsantrag einbringen.
    Meinetwegen könnten wir den Passus auch heraus nehmen.
    Deinen Vorwurf, wir hätten Probleme mit der realpolitischen Anwendung von 50:50, widerlegen folgende Fakten:
    Co-Landesvorsitzende: 1 Frau, 1 Mann
    Co-SprecherInnen Junge Grüne: 1 Frau, 1 Mann
    Co-SprecherInnen Grüne Wirtschaft: 1 Frau, 1 Mann
    Co-Frauensprecherinnen: 2 Frauen (si capisce…)
    Der einzige Ort, wo 50:50 noch nicht umgesetzt ist, sind die polititschen Mandate:
    Landtagsabgeordnete: 2 Männer, 1 Frau
    Parlamentarier: 1 Mann.
    Liebe Grüße
    Brigitte

  • Sigmund Kripp sagt:

    Wobei ich ja sagen muss, dass der Grünen Partein in Südtirol selbst ein diesbezüglicher Makel anhaftet: Die Parteispitze kann – so sie aus ZWEI Personen besteht – EINE Frau und EIN Mann sein (soweit – so logisch) , sie kann aber auch (entgegen der sonst so oft vorgebrachten Forderung, bei zwei Stimmen geschlechtsausgeglichen wählen zu MÜSSEN) aus ZWEI Frauen bestehen. Sie kann aber NIE – und da setzt dann die Unlogik ein – aus ZWEI Männern bestehen. Also mit 50:50 haben selbst die Südtiroler Grünen so ihre realpolitischen Anwendungsschwierigkeiten……..

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